Biografie
Adem Özköse wurde 1978 im Landkreis Çarşamba der Provinz Samsun in der Türkei geboren. Er ist das älteste und einzige männliche Kind der Familie und hat sechs Schwestern. Sein Studium setzte er an der Fakultät für Kommunikationswissenschaften der Marmara-Universität fort und begann 2004 beim Vakit Gazetesi seine Karriere als Journalist.
Während seiner journalistischen Laufbahn arbeitete er in vielen kritischen und Krisengebieten der muslimischen Welt, darunter in Orten wie Arakan, Gaza, Libanon, Syrien, Kaschmir, Moro, Darfur, Afghanistan und Irak. In den Jahren 2007 und 2011 war er als Vertreter des Magazins Gerçek Hayat im Nahen Osten in Damaskus tätig. Später war er Gründungsmitglied des Magazins Sancaktar und schrieb regelmäßig für die Diriliş Postası.
Adem Özköse hat seine Reisen rund um die Welt in Form von Dokumentarfilmen festgehalten. Diese Dokumentationen wurden in zahlreichen Fernsehsendern, darunter TRT, ausgestrahlt. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und einem breiten Publikum zugänglich gemacht.
Zu Özköse's Werken zählen unter anderem „Per Anhalter ins Paradies“, „Geografie der Umma“, „Das Gefangene: Eine wahre Geschichte der Gefangenschaft“, „Das Wort der Widerständler“, „Das Schwarzfahrer“ und „Unser Reisender: Der Islamische Raum“. Im Jahr 2012 wurde er in Syrien zusammen mit seinem Freund Hamit Coşkun von Anhängern von Assad entführt. Sie wurden 53 Tage lang in derselben Zelle festgehalten und berichteten, dass sie zwar keiner speziellen Folter ausgesetzt waren, jedoch ihre Freiheit eingeschränkt wurde.
Er äußerte, dass die Entführer Forderungen stellten, um ihre Freiheit zurückzuerlangen. Kameramann Hamit Coşkun erzählte, dass sie schwere Zeiten durchlebten und in den ersten sechs Tagen nichts von Adem Özkoşe hörten, sogar glaubten, er sei tot.
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