Adolf Eichmann

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Biografie

Adolf Eichmann wurde am 19. März 1906 in Solingen, Deutschland, geboren. Mit vollem Namen Otto Adolf Eichmann, spielte er als deutscher Offizier eine bedeutende Rolle in der Festlegung der Nazi-Politik gegenüber den Juden.

In seiner Kindheit zog seine Familie nach Österreich, wo er seine Jugend verbrachte. Nach einem gescheiterten Ingenieurstudium arbeitete er zunächst in der Verkaufsabteilung einer Elektro- und Baufirma und später als Verkaufsmitarbeiter bei einer Ölgesellschaft. Ab 1935 begann er, sich intensiver mit der Judenfrage zu befassen und heiratete in demselben Jahr Veronika Liebl.

Aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor: Ricardo Francisco, Dieter Helmut, Horst Adolf und Klaus Eichmann. 1939 übernahm er die Leitung der Abteilung für die Judenfrage bei der Gestapo und spielte bis 1945 eine aktive Rolle in der Durchführung des „Endlösung“-Projekts. 1942 nahm Eichmann an der Wannsee-Konferenz teil und organisierte die Pläne zur Vernichtung der europäischen Juden.

Nach dem Krieg wurde er 1946 festgenommen, floh nach Argentinien und lebte dort unter dem Namen „Ricardo Klement“. 1960 wurde er von den Geheimdiensten Israels gefasst und nach Israel zur Gerichtsverhandlung gebracht. Am 15.

Dezember 1961 wurde er für schuldig befunden und am 31. Mai 1962 in Ramla, Israel, hingerichtet. Nach seiner Hinrichtung wurde sein Leichnam verbrannt und die Asche im Mittelmeer verstreut.

Eichmann äußerte zeitlebens keine Reue über die Vernichtung der Juden und erklärte, sein größtes Bedauern sei, nicht alle Juden getötet zu haben.