Biografie
Adonis ist eine sterbliche Figur der griechischen Mythologie, die von Aphrodite geliebt wird. Der Mythos um Adonis hat sumerische und hittitische Wurzeln und soll seinen Namen von dem semitischen Wort „Adon“ ableiten, was „Herr“ oder „Gott“ bedeutet. Die Geschichte von Adonis ist ein häufig erzähltes Motiv in der Kultur des südlichen Mittelmeers und wird in der griechischen Mythologie als Erzählung über Erde und Fruchtbarkeit behandelt.
Die Geburt Adonis' erfolgt als Ergebnis der verbotenen Beziehung zwischen Myrrha und ihrem Vater. Um nicht von den Göttern bestraft zu werden, wird Myrrha in einen Myrtenbaum verwandelt, aus dessen Stamm Adonis das Licht der Welt erblickt. Als Aphrodite Adonis zur Welt kommen sieht, verliebt sie sich sofort in ihn und übergibt ihn zur Erziehung an Persephone, die Göttin der Unterwelt.
Doch auch Persephone verliebt sich in Adonis und möchte ihn nicht zurückgeben. Zeus beschließt, dass Adonis jeweils vier Monate bei Aphrodite und Persephone verbringen soll. Die verbleibenden vier Monate sind ihm überlassen, wobei Adonis sich für die Gesellschaft von Aphrodite entscheidet.
Während seiner Leidenschaft für die Jagd wird Adonis von einem wilden Eber angegriffen, wobei er schwer verwundet wird und schließlich an den Folgen seines Blutverlusts stirbt. Aphrodite ist über den Tod ihres Geliebten tief traurig, und die Götter beschließen, Adonis wieder zum Leben zu erwecken. Dieses Ereignis macht Adonis zum Symbol des Frühlings und der Blumen.