Biografie
Agatha Christie wurde am 15. September 1890 in Torquay, Devon, England, geboren und verstarb am 12. Januar 1976 in Wallingford, England.
Sie wurde 86 Jahre alt und gilt als die meistverkaufte britische Romanautorin aller Zeiten. Ihr richtiger Name war Mary Clarissa Miller, unter dem Pseudonym Mary Westmacott veröffentlichte sie ebenfalls Werke. Über einhundert ihrer Bücher wurden in 113 Sprachen übersetzt und fanden weltweit zahlreiche Leser.
Christie ist insbesondere als Schöpferin der Charaktere des belgischen Detektivs Hercule Poirot und der Amateurdetektivin Miss Jane Marple bekannt. Mit ihrem ersten Detektivroman „The Mysterious Affair at Styles“ stellte sie den Charakter Poirot vor, der 1920 veröffentlicht wurde. 1914 heiratete sie Archibald Christie und brachte 1919 eine Tochter namens Rosalind zur Welt.
Ihre Ehe endete 1926, während dieser Zeit verlor sie ihre Mutter. Später heiratete sie den Archäologen Max Mallowan und nahm an zahlreichen archäologischen Ausgrabungen mit ihm teil. Christie verfasste in 56 Jahren insgesamt 66 Detektivromane und erlangte durch Werke wie „The Murder of Roger Ackroyd“, „Murder On The Orient Express“ und „Death On The Nile“ einen bedeutenden Platz in der Literaturgeschichte.
Zudem schrieb sie viele Theaterstücke, darunter „The Mousetrap“. Während des Zweiten Weltkriegs war sie in London tätig und setzte ihre schriftstellerische Arbeit nach dem Krieg fort. 1967 übernahm sie die Präsidentschaft des British Research Club und wurde 1971 mit dem Titel „Commander of the Order of the British Empire“ ausgezeichnet.