Ahmet Ferit Tek

Politiker

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Biografie

Ahmet Ferit Tek wurde am 7. März 1878 in Bursa geboren und verstarb am 25. November 1971 im Alter von 93 Jahren in Istanbul.

Tek, einer der Gründer des Türk Ocağı, war der erste Präsident des Vereins und diente als erster Innenminister der Republik Türkei. Seine militärische Ausbildung begann er an der Kuleli-Militärschule und schloss dann als Leutnant an der Kriegsschule ab. Nachdem er Mitglied der İttihat ve Terakki Cemiyeti geworden war, wurde er nach Trablusgarp ins Exil geschickt.

Dort engagierte er sich politisch und floh 1900 mit Yusuf Akçura nach Frankreich. In Paris erhielt er eine Ausbildung in Politikwissenschaft und nahm am ersten Kongress der Jungen Türken teil. Nach seiner Rückkehr nach Istanbul im Jahr 1908 hatte er während der II.

Meşrutiyet verschiedene Ämter inne, wurde jedoch 1913 ins Exil geschickt. In den Jahren seines Exils verfasste er zahlreiche Schriften und schrieb sein Werk „Turan“. 1918 wurde er zum Konsul der Ukraine ernannt und kehrte 1919 nach Istanbul zurück.

1920 trat er der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) bei und wurde Finanzminister. 1921 wurde er zum Botschafter in Paris ernannt und anschließend als Innenminister für den Kreis Kütahya tätig. 1934 erhielt er durch das Namensgesetz den Nachnamen „Tek“ und trat 1943 in den Ruhestand.

Ahmet Ferit Tek spielte eine aktive Rolle bei der Gründung von Organisationen wie dem Türk Ocağı und der Milli Türk Fırkası, zusammen mit prominenten Intellektuellen seiner Zeit. In seinen Schriften legte er großen Wert auf die Solidarität zwischen Türkentum und Islam.