Ahmet Hikmet Müftüoğlu

Schriftsteller

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Biografie

Ahmet Hikmet Müftüoğlu wurde am 3. Juni 1870 in Istanbul geboren und gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der türkischen Literatur. Sein Vater, Müftüoğlu Yahya Sezai Bey, und sein Großvater, Abdülhalim Efendi, der von den Griechen als Märtyrer getötet wurde, prägten seinen Werdegang.

Durch den Einfluss seiner Familie begann seine Leidenschaft für die Literatur schon in jungen Jahren, und nach dem Abschluss des Galatasaray Lyzeums veröffentlichte er 1888 sein erstes Werk. Im Jahr 1908 trat er als Dozent für französische und deutsche Literatur an der Darülfünun-Fakultät ein und brachte in seinen Schriften sprachliche und thematische Innovationen hervor. Ahmet Hikmet war Gründungsmitglied der Türkischen Vereinigung und der Zeitschrift Türk Yurdu und übernahm 1912 die Position des Hauptbevollmächtigten in Pest.

1924 wurde er zum Ser-karin von Kalifen II. Abdülmecid Efendi ernannt und zwei Jahre später zum Stellvertreter des Außenministeriums. Während seiner literarischen Karriere veröffentlichte er Erzählungen und Prosa aus der Servet-i Fünun-Periode in seinem Werk 'Haristan und Gülistan' im Jahr 1901.

Am 19. Mai 1927 starb er in Istanbul im Alter von 57 Jahren an Leberkrebs.