Ahmet Kutsi Tecer

Dichter

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Biografie

Ahmet Kutsi Tecer wurde am 4. September 1901 in Jerusalem geboren und zählt zu den bedeutendsten Dichtern und Dramatikern der türkischen Literatur. Er verstarb am 23.

Juli 1967 in Istanbul im Alter von 66 Jahren. Tecer begann seine literarische Laufbahn mit Lyrik und ist vor allem für seine Liebesgedichte bekannt, die er in der Silbenmetrik verfasste. Vor der Generation von Orhan Veli vereinfachte er die türkische Poesie und machte sie verständlicher, indem er sich an den acht- und elf-silbigen Metriken der Volkslyrik orientierte, jedoch auch gelegentlich neue Maße verwendete.

Sein erstes Gedicht erschien 1921 in der Zeitschrift Dergâh, gefolgt von Veröffentlichungen in Zeitschriften wie Milli Mecmua, Varlık, Oluş, Yücel und Ankara Halkevi. 1932 veröffentlichte er sein Buch "Şiirler", von dem die nachfolgenden Werke meist in Zeitschriften veröffentlicht wurden. In der Zeit von 1933 bis 1938 erlebte Tecer seine produktivste Phase, in der er sich von individuellen Themen zu gesellschaftlichen Fragen wandte.

1940 erschien sein Studienbuch "Köylü Temsilleri", und 1949 verfasste er das Versdrama "Koçyiğit Köroğlu". Als einer der Dichter der Republikzeit arbeitete Tecer als Lehrer in anatolischen Städten und legte großen Wert auf die Erforschung von Folklore und Volksliteratur. 1950 wurde er in den Vorstand der UNESCO gewählt und unterrichtete bis 1966 weiter.

Zu seinen bedeutendsten Werken zählen "Şiirler", "Yazılan Bozulmaz", "Köşebaşı" und "Köroğlu".