Ahmet Üzümcü

Diplomat
Verheiratet

Countdown zum Geburtstag (wird 74)

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Biografie

Ahmet Üzümcü wurde am 30. August 1951 in Armutlu, Yalova geboren. Mit 74 Jahren hat Üzümcü an der Fakultät für Politikwissenschaft der Universität Ankara das Fachgebiet Außenbeziehungen abgeschlossen.

Seine Karriere begann er im Konsulat in Aleppo, Syrien, und hatte anschließend Positionen als Berater und Vertreter bei der NATO inne. Von 1999 bis 2002 diente er als Botschafter in Tel Aviv, gefolgt von einer Zeit von 2002 bis 2004, in der er als ständiger Vertreter der Türkei bei der NATO tätig war. Danach war er von 2004 bis 2006 stellvertretender Staatssekretär im Außenministerium.

In den Jahren 2006 bis 2010 war er als ständiger Vertreter der Türkei im Büro der Vereinten Nationen in Genf tätig. 2008 wurde Ahmet Üzümcü zum Generaldirektor der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) gewählt, ein Amt, das er bis heute innehat. Im Jahr 2010 erhielt er für seine Arbeiten zu Rüstungskontrolle und Abrüstung von der Diplomatischen Akademie Genf den Titel eines Ehrendoktors.

2013 wurde die OPCW unter seiner Leitung mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, womit er als zweiter Türke in die Geschichte einging, der diesen Preis erhielt. Ahmet Üzümcü hat eine entscheidende Rolle beim Verbot chemischer Waffen übernommen und war besonders aktiv im Prozess der Vernichtung chemischer Waffen in Syrien. Zudem war er auch an den Bemühungen zur Vernichtung von Massenvernichtungswaffen in Libyen beteiligt.