Biografie
Akif Pirinçci wurde am 20. Oktober 1959 in Istanbul geboren und lebt seit vielen Jahren in Deutschland. Er ist als Autor von Kriminal- und Thriller-Romanen bekannt und hat insbesondere mit seinen katzenbezogenen Büchern internationale Berühmtheit erlangt.
Im Jahr 1969 zog Pirinçci mit seiner Familie nach Deutschland, zunächst in die Eifel-Region, bevor sie 1970 nach Weißenthurm übersiedelten. Sein Vater war Lkw-Fahrer und seine Mutter arbeitete in einer Fabrik. Die Grund- und Sekundarschulausbildung absolvierte Pirinçci in Weißenthurm und begann bereits während seiner Schulzeit, Drehbücher und Geschichten zu schreiben.
1974 trat er mit dem Drehbuch für den Kurzfilm 'Herbert K. oder Die Pflicht zu jung zu sein' in die Schriftstellerei ein, das vom Bayerischen Rundfunk anerkannt wurde. 1976 gewann er einen Wettbewerb des Hessischen Rundfunks mit dem Science-Fiction-Hörspiel 'Die seltsame Krankheit der Nummer 48971'.
Nach einer kurzen Zeit des Studiums in Wien wandte er sich aufgrund mangelnder Anerkennung seiner Drehbücher dem Romaneschreiben zu. Sein 1989 veröffentlichter Roman 'Felidae' verkaufte sich allein in Deutschland drei Millionen Mal und wurde in 37 Ländern veröffentlicht, wobei er in 35 Sprachen übersetzt wurde. Dieser Roman diente 1994 als Grundlage für eine der teuersten Zeichentrickfilmproduktionen Europas.
Seit 2012 ist Pirinçci in rechtspopulistischen und islamfeindlichen Aktivitäten aktiv und wurde 2015 wegen einer Rede, die als Aufstachelung zu Hass und Feindseligkeit betrachtet wurde, verurteilt. Heute lebt er in Bonn und hat einen Sohn. 2013 ließ er sich von seiner Frau scheiden.
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