Biografie
Akira Kurosawa wurde am 23. März 1910 in Tokio, Japan, geboren und verstarb am 6. September 1998 ebenfalls in Tokio.
Er wurde 88 Jahre alt und gilt als eine wichtige Figur der Filmwelt. Als Regisseur, Drehbuchautor, Maler und Produzent prägte Kurosawa mit innovativen Techniken die Filmgeschichte. Mit dem Beinamen 'Imparator' schuf er Meisterwerke, die der westlichen Welt bewundernswert erschienen, indem er mehrere Kameras in seinen Filmen einsetzte.
Zu seinen bedeutendsten Werken gehören 'Die sieben Samurai', 'Ran', 'Träume', 'Rashomon', 'Yojimbo' und 'Dersu Uzala'. Kurosawa erlebte zwei Weltkriege und die Katastrophe der Atombombe, Erfahrungen, die ihn dazu inspirierten, in seinen Filmen Themen wie Entfremdung und die Hoffnung auf Licht zu behandeln. Seine Leidenschaft für das Kino führte ihn 1936 in die Filmindustrie.
Sein erstes Spielfilmwerk 'Sugata Sanshiro' drehte er 1943. 1945 heiratete Kurosawa Yôko Yaguchi und hatte mit ihr zwei Kinder, Hisao Kurosawa und Kazuko Kurosawa. Ab 1950 begann er mit dem Film 'Rashomon' international Anerkennung zu gewinnen, was ihm den Goldenen Löwen beim Filmfestival von Venedig einbrachte.
Kurosawa inspirierte zahlreiche Regisseure und seine Werke werden als zeitlos angesehen. 1980 gewann er mit dem Film 'Kagemusha' den Hauptpreis beim Filmfestival von Cannes und produzierte anschließend bedeutende Werke wie 'Ran', 'Träume' und 'Madadayo'. Das Leben von Kurosawa endete am 6.
September 1998 in Tokio.