Biografie
Al Gore, ein amerikanischer Politiker, wurde am 30. März 1948 in Washington, D.C. geboren.
Sein voller Name lautet Albert Arnold Gore. Aufgewachsen in einer politisch aktiven Familie, war sein Vater, Albert Gore Sr., Senator des Bundesstaates Tennessee. Seine Mutter ist Pauline LaFon Gore, und er hat eine ältere Schwester namens Nancy Gore.
Nach seiner frühen Ausbildung an der Albans School in Washington, D.C., schloss er 1969 sein Studium an der Harvard University ab. Al Gore wurde 1976 in das Repräsentantenhaus gewählt und blieb bis 1984 in diesem Amt. Danach setzte er seine politische Karriere als Senator fort.
Im Jahr 1988 versuchte er, der Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei zu werden, scheiterte jedoch. 1992 trat er gemeinsam mit Bill Clinton als Vizepräsidentschaftskandidat an und konnte sich in den Wahlen durchsetzen, wodurch er vom 20. Januar 1993 bis zum 20.
Januar 2001 als 44. Vizepräsident der Vereinigten Staaten amtierte. Bei den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2000 war er der Kandidat der Demokratischen Partei, verlor jedoch gegen den republikanischen Kandidaten George W.
Bush. Nach den Wahlen zog sich Gore aus der Politik zurück und konzentrierte sich auf das Thema der globalen Erwärmung, in dem er bedeutende Beiträge leistete. Sein Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“, der 2006 veröffentlicht wurde, gewann 2007 den Oscar für den besten Dokumentarfilm und wurde zum dritthäufigsten angesehenen Dokumentarfilm in der Filmgeschichte.
Im selben Jahr wurde er für seine Arbeiten zur globalen Erwärmung mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet und spendete das Preisgeld vollständig an die Climate Protection Alliance in den USA. Al Gore heiratete am 19. Mai 1970 Mary Elizabeth Aitcheson und ließ sich 2010 scheiden.
Aus dieser Ehe gehen vier Kinder hervor: Karenna Gore Schiff, Kristin Gore, Albert Arnold Gore III und Sarah Lafon Gore.