Biografie
Alain Resnais wurde am 3. Juni 1922 in Vannes, einer Stadt in der Bretagne, Frankreich, geboren. Seine Leidenschaft für das Kino begann im Alter von 12 Jahren, als er eine Kodak 8 mm Kamera geschenkt bekam.
Schon in jungen Jahren drehte Resnais Amateur-Kurzfilme, und nach seinem Abschluss am Jesuiten-Gymnasium Saint François-Xavier in Vannes zog er 1940 nach Paris, um am Institut für fortgeschrittene cinematische Studien eine Ausbildung im Bereich Film zu absolvieren. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er aufgrund von Bronchialasthma vom Militärdienst befreit und wandte sich dem Theater zu. 1943 erhielt er eine Ausbildung in Schauspiel und Regie und trat 1946 in Deutschland dem Théâtre aux Armées bei.
Seine Karriere im Film begann 1947 mit kurzen Filmen, die den visuellen Künsten gewidmet waren, und 1959 erlangte er internationale Bekanntheit mit seinem ersten Spielfilm „Hiroshima mon amour“. Mit bedeutenden Werken wie „Nacht und Nebel“, „Hiroshima, mon amour“ und „Letztes Jahr in Marienbad“ zählt Resnais zu den wichtigen Regisseuren des modernen Kinos. Er verstarb am 1.
März 2014 im Alter von 92 Jahren in Paris.