Alberto Ginastera

Komponist
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Biografie

Alberto Ginastera wurde am 11. April 1916 in Buenos Aires, Argentinien, geboren und gilt als einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Sein vollständiger Name ist Alberto Evaristo Ginastera. Schon in seiner Kindheit begann er mit der musikalischen Ausbildung und schloss 1938 am Conservatorio Williams in Buenos Aires ab. Von 1946 bis 1947 verbrachte er ein Jahr mit einem Guggenheim-Stipendium in den Vereinigten Staaten.

Nach seiner Rückkehr trat er in das Lehrpersonal des Nationalkonservatoriums ein und wurde später Dekan der Fakultät für Musikwissenschaften an der Katholischen Universität. Seine erste Oper, 'Don Rodrigo', wurde 1966 uraufgeführt und erntete große Anerkennung. 1968 reiste er erneut in die Vereinigten Staaten, wo er aufgrund von Protesten gegen die Diktatur zweimal von seinen akademischen Ämtern entlassen wurde.

1969 zog er mit seiner zweiten Frau, der Cellistin Aurora Natola, nach Europa und ließ sich in Genf, Schweiz, nieder. 1980 wurde sein symphonisches Werk 'Iubilum', das er anlässlich des 400. Jahrestages von Buenos Aires komponierte, erstmals aufgeführt.

Ginastera teilte seine Musik in drei Phasen ein: 'Objektiver Nationalismus', 'Subjektiver Nationalismus' und 'Neuer Expressionismus'. Am 25. Juni 1983 verstarb er im Alter von 67 Jahren in Genf, Schweiz, und wurde auf dem Cimetière des Rois begraben.