Biografie
Albrecht Dürer wurde am 21. Mai 1471 in Nürnberg, Deutschland, geboren und verstarb dort am 6. April 1528.
Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Renaissance und ist vor allem für seine Holzschnitte und Kupferstiche bekannt. Seine künstlerische Laufbahn begann er in der Werkstatt seines Vaters, wo er Zeichnungen anfertigte, und besuchte dann die Malerei-Kurse des Nürnberger Malers Michael Wolgemut. 1490 vollendete er sein erstes Ölgemälde, das Porträt seines Vaters.
Im Jahr 1492 arbeitete er in einer Holzschnittwerkstatt in Basel und illustrierte dort die Komödien von Terentius sowie Werke von Chavalier de la Tour Landry. 1494 heiratete er Agnes Frey und bereiste zahlreiche Städte, darunter Venedig und Holland. Während seiner zweiten Reise nach Italien traf er Giovanni Bellini und bildete sich nach seiner Rückkehr in Mathematik, Geometrie, Latein und Literatur weiter.
1512 wurde er von Kaiser Maximilian I. zum Hofmaler ernannt, ein Amt, das er auch unter Karl V. weiterführte.
In den Jahren 1513-1514 schuf er bedeutende Kupferstiche wie „Ritter, Tod und Teufel“, „Der Heilige Hieronymus in seiner Zelle“ und „Melankolie I“. 1515 begann er, seine Arbeiten mit dem berühmten Maler Raffaello Santi zu teilen. 1520 reiste er zusammen mit seiner Frau in die Niederlande, wo er viele Künstler traf.
Seine letzten Jahre verbrachte er mit dem Verfassen theoretischer und wissenschaftlicher Schriften. Dürer wurde 1528 in Nürnberg beigesetzt, und zwar auf dem Johannesfriedhof. Zu seinen wichtigsten Werken zählen „Das Martyrium der elf Christen“, „Die vier Hexen“, „Der Traum des Doktors“, „Der Meeresungeheuer, das eine Frau trägt“, „Die große Hure von Babylon“, „Adam und Eva“, „Die Anbetung der Könige“, „Der junge Jesus zwischen den Gelehrten“, „Fest der Rosenkränze“ und „Die Anbetung der Heiligen Dreifaltigkeit“.