Biografie
Aldrin Edwin Eugene wurde am 20. Januar 1930 in New Jersey, USA, geboren. Der amerikanische Astronaut und Pilot Aldrin war Mitglied der Apollo-11-Besatzung und der zweite Mensch, der nach Neil Armstrong den Mond betrat.
Nach dem Abschluss seiner Schulausbildung in Montclair trat er in eine Militärakademie ein und schloss diese 1951 als Dritter seines Jahrgangs ab. Nach seinem Abschluss diente er als Jetpilot mit dem Rang eines Leutnants im Koreakrieg. Nach dem Krieg war er in den USA und Deutschland als Ausbilder für Luftangriffe tätig.
Anschließend erlangte er an der Massachusetts Institute of Technology (MIT) seinen Doktortitel, bevor er wieder in die Luftwaffe zurückkehrte. Im Oktober 1963 wurde er in die Astronautengruppe der NASA aufgenommen und flog am 11. November 1996 im Rahmen des Gemini-12-Projekts ins All.
Am 20. Juli 1969 betrat Aldrin im Rahmen der Apollo-11-Mission den Mond. Obwohl er sich wünschte, dass er für diesen historischen Moment ausgewählt werden würde, erlebte Neil Armstrong diese Ehre.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Mission kehrte die Crew zur Erde zurück. Im März 1972 verließ Aldrin die NASA, wo er 21 Jahre lang tätig war, und kehrte in die Führungsriege der Luftwaffe zurück. Seine Karriere konnte jedoch aufgrund persönlicher Probleme nicht fortgesetzt werden.
In seiner Autobiografie "Return to Earth" beschreibt er, dass er in den Jahren nach seiner Karriere bei der NASA mit klinischer Depression und Alkoholismus zu kämpfen hatte. Nach seinem Ausscheiden aus der NASA und dem Militär arbeitete er als Berater in der Privatwirtschaft. Zu seinen Ehren wurden ein Krater auf dem Mond und der Asteroid mit der Nummer 6470 nach ihm benannt.