Biografie
Aleksey Nikolajewitsch Tolstoi wurde am 10. Januar 1883 in Pugatschow, Russland, geboren und verstarb am 23. Februar 1945 in Moskau, Russland, im Alter von 62 Jahren an Krebs.
Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der sowjetischen Literatur und ist weltweit als Dichter, Romanautor und Dramatiker anerkannt. Seine literarische Karriere begann 1907 mit einer Gedichtsammlung, gefolgt von vielen bedeutenden Werken. Sein bekanntestes Werk ist der Romanzyklus „Die quälenden Wege“, der auch im Türkischen unter diesem Titel bekannt ist.
Tolstoi stammte aus einer adligen Familie und war entfernte Verwandtschaft von Lew Tolstoi. Nachdem er seine frühe Ausbildung mit einem Privatlehrer abgeschlossen hatte, zog seine Familie 1897 nach Samara. Nach dem Schulabschluss im Jahr 1901 ging er nach Petersburg, um am Technologischen Institut Ingenieurwesen zu studieren.
Er brach jedoch 1907 das Studium ab, um sich der Literatur zu widmen. Im Jahr 1915 heiratete er Nataliya Krandievskaya und aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor: Nikita, Dmitriy, Yuriy und Mariana. Während der Revolution lebte Tolstoi in Paris und wanderte später nach Berlin aus, wo er viele wichtige Werke schrieb.
Nach seiner Rückkehr in die Heimat im Jahr 1923 verfasste er den „Quälenden Weg“-Zyklus. Für seine Beiträge zur Literatur erhielt er zweimal den Josef Stalin Preis. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er als Journalist und schrieb zahlreiche Essays über die Front.