Alessandro Algardi

Bildhauer

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Biografie

Alessandro Algardi wurde am 27. November 1598 in Bologna, Italien, geboren und verstarb am 10. Juni 1654 im Alter von 56 Jahren in Rom.

Der italienische Bildhauer der Barockzeit entwickelte sich zu einem der wichtigsten Rivalen von Gian Lorenzo Bernini durch seine eleganten und realistischen Skulpturen. Schon in jungen Jahren begann Algardi seine Laufbahn als Lehrling bei Agostino Carracci und arbeitete später für Gulio Cesare Conventi. Im Jahr 1640 wurde er zum Direktor der Akademie St.

Lucas gewählt und trat ab 1645 in den Dienst von Papst Innozenz X. und seiner Familie. In dieser Zeit, als Bernini in Ungnade fiel, schuf Algardi einige seiner herausragendsten Werke.

Dazu zählen das Attila-Relief in S. Pietro, das Marmorbüste von Donna Olimpia Maidalchini, der Schwiegertochter des Papstes, sowie bedeutende Werke in Rom wie das Grabmal von Papst Leo, „Papst Leo treibt Attila“ und „Die Enthauptung des hl. Paulus“.

Algardis Werke zeichnen sich durch eine schlichte und ernste Erscheinung aus, und die Charakterisierungen seiner Portraits sind introspektiv. Während sie die Merkmale des Barockstils tragen, repräsentieren sie gleichzeitig ein klassisches Verständnis. Algardi gilt als eine der Schlüsselfiguren der Barockkunst und hinterließ am 10.

Juni 1654 in Rom sein Erbe.