Biografie
Alexander Hamilton wurde am 11. Januar 1757 auf der Karibikinsel Nevis geboren. Er ist das uneheliche Kind eines schottischen Vaters und einer französischen Mutter.
Als Hamilton noch jung war, verließ sein Vater die Familie. 1765 zog die Familie nach St. Croix, wo Hamilton mit 11 Jahren in der Buchhaltungsabteilung eines Handelsunternehmens als Schreiber zu arbeiten begann.
Zwischen 12 und 13 Jahren wurde seine Mutter krank und verstarb. 1773 reiste er nach Amerika, um zu studieren, und immatrikulierte sich am King’s College in New York (heute Columbia University). 1787 nahm er als Delegierter New Yorks an der verfassunggebenden Versammlung in Philadelphia teil und setzte sich für die Notwendigkeit einer starken Zentralregierung ein.
Während des Prozesses zur Ausarbeitung der Verfassung veröffentlichte er zusammen mit James Madison und John Jay eine Reihe von Artikeln mit dem Titel „The Federalist“. Diese Arbeiten trugen maßgeblich zur Annahme der Verfassung bei. 1789 wurde er von George Washington zum Finanzminister ernannt.
In diesem Amt legte er verschiedene Gesetzesvorschläge vor, um die finanziellen Ressourcen der Bundesregierung zu schaffen. Eine Affäre mit Maria Reynolds in den Jahren 1791-1792 schadete seiner Karriere. Hamilton nahm an den Präsidentschaftswahlen von 1796 und 1800 teil, scheiterte jedoch in beiden Wahlen.
1801 starb er in einem Duell, das politische Gründe hatte, nachdem sein ältester Sohn Philip Hamilton in einem Duell ums Leben gekommen war. Hamilton gilt als der erste Finanzminister der Vereinigten Staaten und Begründer des Finanzsystems. Außerdem ist er als Gründer und Theoretiker der Federalist Party bekannt.
Er heiratete Elizabeth Schuyler und hatte sieben Kinder.