Ali Sami Yen

Sportfunktionär

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Biografie

Ali Sami Yen wurde am 20. Mai 1886 im Stadtteil Kandilli in Istanbul geboren. Er zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des türkischen Fußballs und ist der Gründer des Galatasaray Spor Kulübü.

Seine schulische Ausbildung erhielt er am Galatasaray Lyzeum, wo er auch mit dem Fußballspielen begann. Am 20. Oktober 1905 gründete er zusammen mit acht Mitschülern den Galatasaray Spor Kulübü und setzte damit einen wichtigen Schritt in der türkischen Sportgeschichte.

Als erster Präsident des Vereins übernahm Yen 1906 das Kapitänsamt im ersten Spiel des Klubs. Im Jahr 1911 trug er maßgeblich zur Gründung des Galatasaray Museums bei, das das erste Sportmuseum der Türkei war. Insgesamt war er in den Jahren 1905 bis 1918 für 13 Jahre und 1925 für ein weiteres Jahr Präsident von Galatasaray, was eine Gesamtdauer von 14 Jahren ergibt.

Zudem war er an der Gründung des Türkiye İdman Cemiyetleri İttifakı beteiligt und leistete bedeutende Beiträge zur Entwicklung des türkischen Fußballs. Bei den Olympischen Spielen 1924 in Paris fungierte er als Leiter der türkischen Delegation und war von 1926 bis 1931 Präsident des Türkischen Nationalen Olympischen Komitees. Ali Sami Yen war als Trainer auch beim ersten Spiel der türkischen Nationalmannschaft gegen Rumänien tätig und wird als eine der herausragendsten Persönlichkeiten in der Geschichte des türkischen Sports angesehen.

Er verstarb am 29. Juli 1951 in Istanbul und wurde auf dem Friedhof Feriköy beigesetzt. Nach seinem Rücktritt vom Fußball engagierte er sich weiterhin als Sportmanager und Schiedsrichter und bemühte sich um die Förderung des türkischen Fußballs.

Im Jahr 1964 wurde das Stadion von Galatasaray in Mecidiyeköy nach ihm benannt.