Andre Breton

Dichter

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Biografie

Andre Breton, am 18. Februar 1896 in der Normandie, Frankreich geboren, gilt als bekannter französischer Dichter, Schriftsteller und Arzt. Am 28.

September 1966 verstarb er im Alter von 70 Jahren in Paris. Breton, der als einer der Gründer der surrealistischen Bewegung bekannt ist, trat 1916 der Dada-Gruppe bei und gründete 1919 gemeinsam mit Louis Aragon und Philippe Soupault die Zeitschrift „Literatur“. Mit seinem 1924 veröffentlichten „Manifest des Surrealismus“ legte er die Grundlagen für die surrealistische Strömung.

Sein erstes Buch „Die Magnetsenke“ schrieb er unter Verwendung der Automatismustechnik, die von Freuds psychoanalytischer Theorie beeinflusst war. Gemeinsam mit jungen Dichtern und Schriftstellern wie Paul Éluard, René Crevel, Michel Leiris, Benjamin Péret, Antonin Artaud und Robert Desnos war er Herausgeber der Zeitschrift „Die Surrealistische Revolution“. Breton glaubte, dass der Mensch und die Kunst nur dann frei sein können, wenn das Unbewusste befreit wird.

1927 trat er der Französischen Kommunistischen Partei bei, wurde jedoch 1933 aus der Partei ausgeschlossen. In dieser Zeit sicherte er seinen Lebensunterhalt mit der Führung einer Kunstgalerie. In den 1930er Jahren veröffentlichte er Werke wie „Die verrückte Liebe“ und „Nadja“.

In Mexiko traf er sich mit Trotzki und veröffentlichte das Manifest für die „Revolution der freien Kunst“. Während des Zweiten Weltkriegs reiste er in die Vereinigten Staaten und organisierte in New York eine surreale Ausstellung. 1946 kehrte Breton nach Paris zurück und verfasste das „Manifest von 121“ gegen die französische Kolonialherrschaft in Algerien.

1959 organisierte er die Ausstellung „Haus des Surrealismus“, die Werke surrealistischer Künstler in Spanien zeigte. Bis zu seinem Tod spielte er eine aktive Rolle in zahlreichen künstlerischen und politischen Veranstaltungen. Andre Breton war dreimal verheiratet.