Biografie
Andy Warhol wurde am 6. August 1928 in Pittsburgh, Pennsylvania, USA geboren und gilt als berühmter, russisch-amerikanischer Künstler. Sein bürgerlicher Name ist Andrew Warhola.
Als einer der bedeutendsten Vertreter der Pop-Art-Bewegung hat Warhol in seiner Kunst serielle Produktionsobjekte verwendet und ikonische Bilder der populären Kultur in seine Werke integriert. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen das Gemälde von Marilyn Monroe und die Designs der Campbell-Suppendosen. Der Film 'Chelsea Girl', den er 1966 drehte, gilt als der erste Underground-Film, der in kommerziellen Kinos gezeigt wurde.
Warhol entdeckte die Musikgruppe Velvet Underground und übernahm die Produktion ihres ersten Albums. Nachdem er 1949 nach New York gezogen war, begann er dort als Illustrator zu arbeiten und machte rasch von sich reden. 1952 stellte er seine erste Einzelausstellung vor und etablierte sich in den 1960er Jahren als Pionier der Pop-Art-Bewegung.
1965 entschied er sich, mit dem Malen aufzuhören, setzte jedoch seine Arbeiten im Bereich Musik und Film fort. Am 3. Juni 1968 wurde er von Valerie Solanis Attentatsversuch schwer verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert.
In den 1980er Jahren begann er, junge Künstler zu unterstützen, bevor er am 22. Februar 1987 in New York verstarb. Während seines Lebens schuf Warhol Porträts vieler bekannter Persönlichkeiten und hinterließ einen bedeutenden Einfluss auf die Kunstwelt.
Heute wird das Erbe des Künstlers im Andy Warhol Museum in Pennsylvania bewahrt.