Anton Çehov

Arzt

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Biografie

Anton Čehov wurde am 29. Januar 1860 in der russischen Stadt Taganrog geboren und starb am 15. Juli 1904 im deutschen Badenweiler im Alter von 44 Jahren an Tuberkulose.

Čehov gilt als einer der bedeutendsten Autoren des russischen Theaters und wird als Mitbegründer der modernen Kurzgeschichte angesehen. In seinen Werken spiegelt er erfolgreich die innere Welt des Adels und der Intellektuellen wider, insbesondere in der Zeit vor der Revolution. Die traurigen Erinnerungen aus seiner Kindheit finden sich in seinen Erzählungen, in denen Kinder oft unglücklich und verletzlich dargestellt werden.

Nach dem Abschluss der Schule im Jahr 1879 kehrte er nach Moskau zurück und schrieb sich an der Moskauer Medizinischen Fakultät ein. Während er Medizin studierte, setzte er auch seine schriftstellerische Tätigkeit fort. Er begann, kurze Beiträge an humoristische Zeitschriften zu senden, und in dieser Zeit verfasste er viele Werke.

1886 veröffentlichte er sein Buch „Bunte Geschichten“ und gewann daraufhin zahlreiche Auszeichnungen. 1892 trat er als Arzt aktiv während der Cholera-Epidemie auf und wandte sich sozialen Anliegen zu. In der als Melichova-Periode bekannten Phase erreichte er den Höhepunkt seiner kreativen Schaffenskraft und wurde zwischen 1895 und 1904 zu einem Innovator des russischen Theaters.

Im Jahr 1901 heiratete er die Schauspielerin Olga Leonardovna Knipper vom Moskauer Staatstheater. Aufgrund gesundheitlicher Probleme hielt er sich in den Jahren 1903-1904 in einem Sanatorium in Deutschland auf, wo er auch verstarb. Čehovs Werke wurden 40 Jahre nach seinem Tod in 20 Bänden veröffentlicht.