Anton Dvorak

Komponist
Verheiratet

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Biografie

Anton Dvořák, am 8. September 1841 in Böhmen, im damaligen Österreich-Ungarn, geboren, war ein berühmter Komponist. Er verstarb am 1.

Mai 1904 im Alter von 63 Jahren in Prag, Tschechische Republik. Dvořák wird als der erste böhmische Komponist anerkannt und begann seine musikalische Karriere mit Unterrichtsstunden von einem Grundschullehrer. Schon in jungen Jahren zeigte er Interesse daran, schöne Lieder zu singen und zu tanzen, und entwickelte auch eine Leidenschaft für das Geigenspiel.

Nach dem Abschluss der Schule trat er 1857 an die Schule für Orgelspiel in Prag ein. Seine zweijährige Ausbildung schloss er ohne finanzielle Unterstützung seiner Familie ab. 1862 wurde er als Geiger und Bratschist im Orchester des Nationaltheaters Prag engagiert, wo er erste Erfahrungen sammelte und mit dem Komponieren begann.

Bereits 1863 erzielte er mit seiner Kantate „Chor-Himnus“ großen Erfolg, die von einem 300 Personen starken Chor aufgeführt wurde. Nach diesem Erfolg erhielt er ein Stipendium und heiratete im Alter von 22 Jahren eine Sängerin namens Cermak, die Klavier spielte. Im Jahr 1877 fand das choralwerk Stabat Mater in England großen Anklang, was ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Cambridge einbrachte.

1891 begann er als Kompositionslehrer am Prager Konservatorium zu arbeiten, bevor er ein Jahr später auf Einladung des Nationalkonservatoriums in New York nach Amerika ging. Inspiriert von H.W. Longfellows Gedicht „Hiawatha“ komponierte er dort seine 5.

Sinfonie, die den Titel „Neue Welt“ erhielt. Während seines Aufenthalts in Amerika schuf Dvořák viele Werke und seine Bekanntheit wuchs. Allerdings kehrte er 1895 aufgrund seiner Sehnsucht nach der Heimat nach Prag zurück.

In Prag wurde er mit dem „Künstlerorden“ und dem „Ehrendoktortitel“ ausgezeichnet und übernahm die Leitung des Prager Konservatoriums sowie einer Künstlervereinigung. 1904 organisierte er das erste tschechische Musikfestival, doch am Abend des Festivalauftaktes erkrankte er plötzlich und verstarb. Zu Dvořáks bedeutendsten Werken zählen das „Streichquartett“, „Hymnus“, „Vier serbische Lieder“, die „Neue Welt Sinfonie“ und die „Slawischen Tänze“.