Anton Hanak

Bildhauer

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Biografie

Anton Hanak wurde am 22. März 1875 in der Stadt Brunn im österreichisch-ungarischen Reich geboren und verstarb am 7. Januar 1934 im Alter von 59 Jahren in Wien an einem Herzinfarkt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt Hanak als einer der bekanntesten Bildhauer in Österreich-Ungarn und fiel durch sein Talent im Bereich der Bildhauerei auf. Von 1889 bis 1893 erhielt er eine Ausbildung in Holzbildhauerei und Möbelbau an einer Kunstgewerbeschule und schloss 1904 die Akademie der bildenden Künste in Wien ab.

Nach seinem Abschluss arbeitete er etwa fünf Jahre lang in Deutschland, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Ungarn in seinem Beruf. 1908 begann er als Lehrbeauftragter an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien und übernahm 1913 einen Lehrstuhl für monumentale Bildhauerei. Vor dem Ersten Weltkrieg arbeitete er zusammen mit dem Architekten Josef Hoffmann und dem Maler Gustav Klimt.

In seiner Kunst sind die Einflüsse Rodins zu erkennen; er schuf monumentale und expressiv gestaltete Skulpturen. 1914 eröffnete er in Köln seine Ausstellung „Kreativität und Formveränderung“. In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg war er an Projekten beteiligt, die von der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs unterstützt wurden, und trat im Studienjahr 1923-1924 aufgrund persönlicher Differenzen von seinen offiziellen Ämtern zurück.

1932 übernahm er erneut den Lehrstuhl für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und begann noch im selben Jahr mit der Arbeit am Denkmal der Güven in Ankara. Aufgrund gesundheitlicher Probleme und der Bedrohung durch die Nazis konnte er jedoch viele seiner Projekte nicht vollenden. 1934 verstarb er in Wien an einem Herzinfarkt.

Nach seinem Tod wurde die Frontseite des Güven-Denkmals von seinen Studenten fertiggestellt.