Antonio di Pietro

Politiker

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Biografie

Antonio di Pietro wurde am 2. Oktober 1950 in der italienischen Stadt Montenero di Bisaccia geboren. Er ist bekannt als italienischer Staatsanwalt und Politiker, insbesondere für seine Rolle bei der Operation „Saubere Hände“ in den 1990er Jahren.

Diese Operation wurde ins Leben gerufen, um gegen Korruption und Bestechung vorzugehen. Im Jahr 1991 begann er zusammen mit bedeutenden Richtern, Politiker und Geschäftsleute in Mailand zu untersuchen. Im Jahr 1992 führte die Operation „Saubere Hände“, geleitet von den Staatsanwälten in Mailand, zur Verurteilung von über 300 Politikern, Geschäftsleuten, Polizisten und Richtern.

Während dieses Prozesses erhielt er große Unterstützung von der Öffentlichkeit. Allerdings sah sich di Pietro im Jahr 1994, nach der Ernennung von Silvio Berlusconi zum Ministerpräsidenten, mit zahlreichen Hindernissen konfrontiert. Aufgrund dieser Schwierigkeiten entschloss er sich, seine Initiativen im Parlament fortzusetzen, und gründete die Partei „Italia dei Valori“ (IDV).

Bei den darauf folgenden Parlamentswahlen erzielte die Partei jedoch nur 3,98 % der Stimmen und verfehlte somit die 4 %-Hürde, wodurch di Pietro nicht in den Senat einziehen konnte. Im Jahr 1995 trat er von seinem Posten als Staatsanwalt zurück und begann eine aktive politische Karriere. Am 17.

Mai 2006 wurde er von dem damaligen Ministerpräsidenten Italiens, Romano Prodi, zum Minister für Infrastruktur ernannt. Die Universität von Trakien in Griechenland verlieh ihm den Titel eines Ehren-Doktors.