Arif Damar

Dichter

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Biografie

Arif Damar wurde am 23. Juli 1925 im Dorf Karainebeyli, das zur Gemeinde Gelibolu in Çanakkale gehört, geboren. Er zählt zu den sozialistischen Dichtern der 1940er-Jahre und ist bekannt für seine kämpferischen, zugleich friedlichen und humanistischen Gedichte mit intensivem Inhalt.

Mit fünf Jahren verlor er seinen Vater und mit elf Jahren seine Mutter. Nach der Grundschule in seinem Heimatdorf setzte Damar seine Bildung an der Cumhuriyet Grundschule in Çanakkale fort. Die Mittelschule schloss er an den Schulen in Edirne und Istanbul ab.

Nach zwei Jahren an der İstanbul Erkek Lisesi brach er seine Ausbildung ab und trat 1947 in den Militärdienst ein. Nach seiner Rückkehr zog er nach Istanbul und begann, als Straßenverkäufer zu arbeiten. Im Jahr 1951 war er Mitglied der Leitung der Zeitschrift Yeryüzü, die unter der Ägide der Kommunistischen Partei der Türkei herausgegeben wurde.

Nach der Veröffentlichung seines Gedichts „Dayanılmaz“ am 15. November 1951 wurde er wegen des Vorwurfs, Mitglied einer geheimen Organisation zu sein, verhaftet und verbrachte zwei Jahre im Gefängnis. Nach seiner Freilassung arbeitete er in verschiedenen Berufen und schrieb unter dem Pseudonym „Barikat“ sozialrealistische Gedichte.

1956 veröffentlichte er sein Buch „Günden Güne“. 1958 gewann er den Yeditepe Şiir Armağanı gemeinsam mit Cemal Süreya für sein Werk „İstanbul Bulutu“. 1969 gründete und leitete er die Yeryüzü Buchhandlung.

1982 wurde er wegen des Besitzes von verbotenen Publikationen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. 1984 schloss er seine Buchhandlung und konzentrierte sich wieder auf das Schreiben. Arif Damar starb am 20.

Oktober 2010 im Alter von 85 Jahren aufgrund von Herzinsuffizienz in Göztepe, Kadıköy, Istanbul.