Biografie
Arif Erkin Güzelbeyoğlu wurde 1935 in Gaziantep geboren. Seine Familie hat türkische Wurzeln, und sein Nachname stammt von Güzelbeyzade. Nach dem Abschluss seiner Grundschulbildung in Gaziantep zog er für sein Universitätsstudium nach Istanbul.
Dort studierte er Architektur und arbeitete 30 Jahre lang als Architekt im Bauamt der Stadt Istanbul. Er war als Leiter der Abteilung für Stadtplanung und stellvertretender Technischer Direktor der Stadtgemeinde Beşiktaş tätig, bevor er in den Ruhestand ging. Seine musikalische Karriere begann er als Chorsänger und Solist beim Istanbul Radio und trat anschließend professionell im Theater von Gülriz Sururi und Engin Cezzar auf. Sein erstes bedeutendes Stück war das Musical "Direklerarası" von Refik Erduran.
In der Musikbranche war er an zahlreichen Projekten beteiligt und gewann mit dem Film "Umut" den Preis für die beste Musik beim Adana Altın Koza Film Festival 1969. 1970 komponierte er die Musik für den Film "Umut" für Bassklarinette und stellte 1979 die Musik für den mit dem Goldenen Portakal ausgezeichneten Film "Kanal" für ein kleines Orchester zusammen. Seine Schauspielkarriere begann er mit dem Film "Keşanlı Ali Destanı" und erzielte große Erfolge mit der Serie "İkinci Bahar". 2005 spielte er die Figur des 'Memik Dede' in der Serie "Yabancı Damat" und fiel 2007 in dem Film "Beyaz Melek" als 'Mala Ahmet' auf.
Zuletzt war er in der Serie "Canım Ailem" als 'Cabbar Ağa' zu sehen. Im Jahr 1998 trat er in der Serie "İkinci Bahar" gemeinsam mit prominenten Persönlichkeiten wie Türkan Şoray und Şener Şen auf. 2011 spielte er die Rolle des Piri Mehmet Paşa in der Serie "Muhteşem Yüzyıl" und begegnete anschließend dem Publikum als 'İbrahim' in der Serie "Hayat Devam Ediyor". Güzelbeyoğlu, dessen Ehefrau Malerin ist, hat zwei Söhne und eine Tochter.
Für seine musikalischen Beiträge zum Kino wurde er 2021 beim Internationalen Film- und Musikfestival in Izmir mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet.