Biografie
Arif Keskiner gilt als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des türkischen Kinos. Der Filmemacher, Produzent und Memoirenschreiber hat seine Karriere maßgeblich geprägt. Er wurde in Osmaniye geboren und absolvierte dort seine Grund- und Mittelschulausbildung.
Sein Interesse an der Filmwelt wuchs, als er in jungen Jahren nach Istanbul zog. Nach dem Abschluss der Sultanahmet Handelsakademie und der İstanbul Hochschule für Wirtschaft und Handel sammelte er Erfahrung in verschiedenen Bereichen. Dabei arbeitete er unter anderem in der Verlagsbranche, als Sportjournalist, Reporter, Geschirrspüler, Fotoroman-Produzent, Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent.
Besonders in der Produktion bedeutender Filme wie 'Kapıcılar Kralı', 'Köşeyi Dönen Adam', 'Piano Piano Bacaksız', 'Maden', 'Selvi Boylum Al Yazmalım', 'Sensiz Yaşayamam' und 'Namus Borcu' hat er sich hervorgetan. Nach der Produktion seiner zehnteiligen Dokumentation 'Anadolu Uygarlıkları' hatte er jedoch mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen und musste Insolvenz anmelden. Er eröffnete das 'Çiçek Bar', bekannt als Lokal der Cinemavereinigung, und betrieb es selbst.
Darüber hinaus veröffentlichte er zwei Bücher, die seine Erinnerungen enthalten. Arif Keskiner ist als einflussreiche Persönlichkeit des türkischen Kinos bekannt und hat entscheidend zur Entwicklung der türkischen Filmindustrie beigetragen.