Arif Mardin

Filmproduzent

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Biografie

Arif Mardin wurde am 15. März 1932 in Istanbul geboren und ist als Musikproduzent bekannt. Er wuchs in einer angesehenen Familie auf und entdeckte schon in jungen Jahren die Jazzmusik.

Dabei ließ er sich von renommierten Jazzkünstlern wie Bing Crosby und Glenn Miller inspirieren. Nach dem Abschluss seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Istanbul setzte er seine Ausbildung an der London School of Economics fort. Den Entschluss, eine Karriere in der Musik zu verfolgen, fasste er jedoch erst, nachdem er 1956 amerikanische Jazzmusiker wie Dizzy Gillespie und Quincy Jones getroffen hatte.

Mardin schickte seinem Freund Tahir Sur, der bei einem Radiosender in Amerika arbeitete, Arrangements und Demos, die schließlich Quincy Jones erreichten. Mit einem Stipendium von Jones konnte er das Berklee College of Music besuchen und schloss 1958 ab, woraufhin er ein Jahr lang als Dozent an der Institution tätig war. 1963 begann er bei Atlantic Records zu arbeiten und übernahm die Produktion zahlreicher berühmter Künstler.

In seiner über 40-jährigen Karriere arbeitete er mit Größen wie Carly Simon, Bette Midler und Aretha Franklin zusammen. Er erhielt insgesamt 40 Gold- und Platinplatten, 15 Grammy-Nominierungen und gewann 12 Grammy Awards. Arif Mardin verstarb am 25.

Juni 2006 in seinem Zuhause in New York an Bauchspeicheldrüsenkrebs.