Arthur Koestler

Journalist

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Biografie

Arthur Koestler wurde am 5. September 1905 in Budapest, Ungarn, geboren und war ein bekannter Schriftsteller und Journalist. Seine Eltern, Adele und Henrik Koestler, stammten aus einer Russisch-jüdischen Familie, die nach Nordungarn emigriert war.

Der Vater war Industrieller und zeichnete sich durch zahlreiche Erfindungen aus. Die Familie zog 1919 zeitweise nach Wien, wo Arthur Elektrotechnik und Psychologie studierte. 1929 kehrte Koestler nach Paris zurück und zog 1931 nach Deutschland.

In Deutschland, mitten in aufstrebenden starken linken Bewegungen und dem Faschismus, trat er der Deutschen Kommunistischen Partei bei. Eine Reise zu den Polen im Jahr 1931 und ein anschließender Besuch in der Sowjetunion markierten einen Wendepunkt in seiner Schriftstellerkarriere. Nach seiner Rückkehr nach Budapest im Jahr 1933 lernte er den berühmten Dichter Attila József und den Schriftsteller Frigyes Karinthy kennen.

Zwischen 1934 und 1939 arbeitete er in einer Buchhandlung in London und war gleichzeitig an geheimen Aktivitäten im Weltzentrum der Antifaschisten beteiligt. Nachdem er 1938 ins Vereinigte Königreich emigriert war, brach er alle Verbindungen zur kommunistischen Bewegung ab und wurde zu einem der bedeutendsten Vertreter des Antikommunismus. Gegen Ende der 1940er Jahre trat er während des Spanischen Bürgerkriegs in das Hauptquartier von General Francisco Franco ein und deckte mit seinen Interviews die Unterstützer Francos auf.

Sein im Jahr 1945 veröffentlichtes Roman "Die Finsternis zur Mittagsstunde" ist ein bedeutendes Werk, das die ersten Jahre der Sowjetunion kritisiert. Nach 1954 beteiligte er sich an Kampagnen für die Abschaffung der Todesstrafe und zeigte Solidarität mit den Intellektuellen in Ungarn. Arthur Koestler nahm am 1.

März 1983 in London im Alter von 78 Jahren durch Suizid Abschied von seinem Leben.