Arturo Toscanini

Musiker

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Biografie

Arturo Toscanini, am 25. März 1867 in Parma, Italien, geboren, war ein renommierter Dirigent. Schon in jungen Jahren begann er seine musikausführende Karriere und wurde 1908 Musikdirektor der Metropolitan Opera in New York.

Von 1908 bis 1915 wirkte er dort als Dirigent, bevor er 1915 nach Italien zurückkehrte. Während des Ersten Weltkriegs gab er Konzerte zur Unterstützung von Verwundeten und leitete Militärkapellen. Im Jahr 1921 unternahm er mit einem Orchester eine Amerika-Tournee und wurde im selben Jahr Orchesterdirektor von La Scala.

In dieser Zeit dirigierte er unter anderem die Uraufführungen der Opern „Nerone“ (1924) von Arrigo Boito und „Turandot“ (1926) von Giacomo Puccini. Aufgrund politischer Differenzen mit Benito Mussolini kehrte er 1928 erneut in die USA zurück und leitete bis 1936 das New York Philharmonic Orchestra. 1930 übernahm er die Leitung des Richard Wagner Festivals in Bayreuth, Deutschland, und obwohl er 1933 erneut eingeladen wurde, lehnte er ab.

1938 dirigierte er die Wolfgang Amadeus Mozart Festivals in Salzburg. Im Jahr 1939 kehrte er nach Amerika zurück, gründete ein Radioorchester bei NBC und dirigierte seine Konzerte aus dem Gedächtnis. Toscanini, bekannt für seine strenge Disziplin und Erfolge in der italienischen Oper, verstarb am 16.

Januar 1957 im Alter von 90 Jahren in Riverdale, New York, USA.