Arvo Part

Musiker

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Biografie

Arvo Pärt wurde am 11. September 1935 in der estnischen Stadt Paide geboren und ist ein Musiker und Komponist. Aufgewachsen in der estnischen Hauptstadt Tallinn, begann Pärt 1954 seine musikalische Ausbildung an der Tallinn Musikschule, bevor er an das Tallinn Konservatorium wechselte.

Nach seinem Abschluss im Jahr 1963 erregte er mit seinem ersten Orchestewerk „Nekroloji“, das er 1960 komponiert hatte, Aufmerksamkeit. In den 1960er Jahren setzte Pärt seine experimentellen Arbeiten fort und schuf Stücke unter Verwendung avantgardistischer Techniken wie Dodekaphonie und Aleatorik. Allerdings zog er sich 1968 nach dem Verbot seines Werkes „Credo“ in die Isolation zurück und durchlief eine radikale Wandlung in seiner Musik.

In dieser Zeit entwickelte er eine minimalistische Technik, die er „Tintinnabuli“ nannte. Ab 1976 begann er, Werke mit dieser neuen Technik zu komponieren, darunter bedeutende Stücke wie „Für Alina“, „Fratres“ und „Tabula Rasa“. Im Jahr 1980 ließ sich Pärt mit seiner Familie in Wien nieder und wandte sich der Komposition von geistlichen Vokalmusiken zu.

Seine Werke erfreuen sich internationaler Anerkennung und werden von zahlreichen Chören aufgeführt. 1996 wurde Pärt in die Amerikanische Akademie der Künste und Literatur gewählt und präsentierte 2010 in Istanbul sein Werk „Adem'in Yakarışı“. Arvo Pärt setzt seine musikalische Karriere bis heute fort, ist seit 1972 mit Nora Part verheiratet und hat zwei Söhne.