Biografie
Astor Piazzolla wurde am 11. März 1921 in Mar del Plata, Argentinien, geboren. Als Kind italienischer Einwanderer zog Piazzolla mit seiner Familie im Alter von zwei Jahren nach New York.
Seine musikalische Karriere begann er im Alter von acht Jahren, als er das Bandoneon zu spielen begann. Mit zehn Jahren trat er bereits in Tango-Orchestern auf und erregte damit Aufmerksamkeit. Im Jahr 1934 begann er, mit dem berühmten Tango-Künstler Carlos Gardel zu spielen, und entwickelte während dieser Zeit seinen eigenen Musikstil.
1938 zog Piazzolla nach Buenos Aires und gründete 1946 sein eigenes Orchester, um innovative Werke in der Tango-Musik zu komponieren. 1951 erhielt er die Möglichkeit, nach Paris zu gehen, wo er Unterricht bei der berühmten Lehrerin Nadia Boulanger nahm. 1960 gründete er das Quinteto Nuevo Tango und gelang es, den Tango zu modernisieren.
Im Jahr 1974 zog er nach Paris und kehrte 1985 nach Argentinien zurück. Piazzolla verstarb am 4. Juli 1992 in Buenos Aires im Alter von 71 Jahren.
Während seiner Musikkarriere hat er über 100 Aufnahmen gemacht und mit vielen berühmten Sinfonieorchestern zusammengearbeitet. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören Stücke wie 'Libertango' und 'Adiós Nonino'.