Biografie
Geburtsdatum: 4. Mai 1929 Sterbedatum: 20. Januar 1993 Audrey Hepburn starb mit 64 Jahren.
Beruf: Schauspielerin Geburtsort: Brüssel, Belgien Sterbeort: Tolochenaz, Schweiz Audrey Hepburn, auch bekannt unter ihrem Geburtsnamen Eda van Heemstra, war eine englisch-niederländische Schauspielerin und Philanthropin. Am 4. Mai 1929 in der belgischen Stadt Brüssel geboren, erlangte sie Bekanntheit durch ihr Talent, ihre auffallende Schönheit und Eleganz.
Oft wurde sie als Ikone Hollywoods nachgeahmt. Einen Großteil ihrer Jugend verbrachte Hepburn in einem Internat in England, während des Zweiten Weltkriegs setzte sie ihre Ausbildung an einem Konservatorium in der Stadt Arnhem in den Niederlanden fort. Es wird berichtet, dass sie während der Nazi-Besetzung in den Untergrundbewegungen aktiv war und als Botin arbeitete. Nach dem Krieg begann sie mit dem Tanzen und erhielt Ballettunterricht in London und Amsterdam.
1948 gab sie ihr Bühnendebüt in der Oper "High Button Shoes" in London. 1950 hatte sie eine kleine Rolle in ihrem ersten Spielfilm "One Wild Oat". Im Jahr darauf trat sie in Filmen wie "Young Wives’ Tales" und "The Lavender Hill Mob" auf, ebenfalls in kleinen Rollen.
Mit 22 Jahren reiste sie nach New York, um in der Broadway-Produktion "Gigi" mitzuwirken. Einige Wochen nach der Premiere erhielt sie Angebote aus Hollywood. Zwei Jahre später erzielte sie mit dem Film "Roman Holiday" einen großen Erfolg. In der Rolle der Prinzessin Ann wurde sie von Kritikern und Publikum gleichermaßen geschätzt und erhielt den Oscar für die beste Hauptdarstellerin.
Ein Jahr nach diesem Erfolg kehrte sie für das Stück "Ondine" mit Mel Ferrer nach Broadway zurück. Die enge Beziehung, die sie während der Aufführungen zu Ferrer entwickelte, führte zu ihrer Hochzeit am 25. September 1954 in der Schweiz. Im Jahr 1954 wurde sie für die romantische Komödie "Sabrina" für einen Oscar nominiert.
1956 spielte sie neben Mel Ferrer und Henry Ford in einer Adaption von Tolstois "Krieg und Frieden" eine Nebenrolle. 1957 zeigte sie ihr tänzerisches Talent im Musical "Funny Face". Zwei Jahre später erhielt sie eine weitere Oscar-Nominierung für ihre Rolle als Schwester Luke in "The Nun's Story".
1960 trat sie gemeinsam mit Burt Lancaster in dem Film "The Unforgiven" auf, und im selben Jahr wurde ihr erster Sohn Sean geboren. In der Folge übernahm Hepburn diverse Rollen in Filmen wie "Charade" (1963) mit Cary Grant, "My Fair Lady" (1964) und "Wait Until Dark" (1967). Für "Wait Until Dark" wurde sie erneut für einen Oscar vorgeschlagen und ließ sich in diesem Jahr von ihrem Ehemann scheiden. 1969 heiratete sie den italienischen Psychiater Andrea Dotti und bekam einen Sohn namens Luca.
1976 kehrte sie mit dem Film "Robin and Marian" an die Leinwand zurück und trat 1979 in einer Nebenrolle in "Bloodline" an der Seite von Ben Gazara auf. 1981 arbeiteten sie erneut zusammen in der Komödie "They All Laughed", unter der Regie von Peter Bogdanovich. Ihr letzter Filmauftritt war 1989 in Steven Spielbergs "Always".
Nach 1980 engagierte sich Hepburn als UNICEF-Botschafterin in weltweiten Hilfsprojekten. Am 20. Januar 1993 verstarb sie in ihrem Haus in Tolochenaz, Schweiz, an Darmkrebs.
Hepburn war bekannt für ihr philanthropisches Engagement und ihre Hilfsbereitschaft gegenüber bedürftigen Menschen, und ihre Initiativen wurden nach ihrem Tod von ihren Söhnen Sean Ferrer und Luca Dotti über einen gegründeten Fonds weitergeführt.