August Bebel

Politiker

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Biografie

August Bebel wurde am 22. Februar 1840 als Sohn einer armen Familie im Kölner Stadtteil Deutz geboren. Sein Vater, Johann Gottlob Bebel, und seine Mutter, Wilhelmine Johanna Bebel, prägten seine frühesten Jahre.

Bebel gilt als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Arbeiterklasse und des Kampfes für die Freiheit der Frauen. 1860 ließ er sich in Leipzig nieder, wo er als Dreher arbeitete und im Jahr darauf einer Arbeitervereinigung beitrat. In dieser Zeit wandte er sich dem Sozialismus zu, insbesondere dem marxistischen Sozialismus.

1869 gründete er zusammen mit Wilhelm Liebknecht die Sozialdemokratische Partei. Bebel war von 1867 bis zu seinem Tod Mitglied des deutschen Reichstags. Während des Deutsch-Französischen Krieges 1870 wurden Bebel und Liebknecht aufgrund der unterschiedlichen Haltungen der Arbeiterbewegung wegen Landesverrats verurteilt und verbüßten zwei Jahre Haft.

1875 fusionierten sie ihre Partei mit der konkurrierenden sozialistischen Partei von Ferdinand Lassalle und gründeten eine neue Partei. Diese entwickelte sich trotz Otto von Bismarcks antisocialistischer Kampagne rasch weiter. Bebel sorgte dafür, dass die Sozialdemokraten bei den Wahlen 1912 die stärkste Partei wurden, indem er den revolutionären Marxismus von Rosa Luxemburg und den revisionsfreundlichen Flügel von Bernstein in Schach hielt.

Zu Bebels wichtigen Werken zählen 'Der Deutsche Bauernkrieg' (1876) und 'Frauen und Sozialismus' (1879). Ab 1890 kämpfte er gegen die Revisionisten und genoss internationalen Ruhm. Er starb am 13.

August 1913 im Alter von 73 Jahren in Passugg, Schweiz.