Biografie
Ayça Damgacı ist eine Schauspielerin, die am 29. Juli 1973 in Istanbul geboren wurde. Ihr Vater, İktisatçı İsmet Damgacı, und ihre Mutter, Müşerref Damgacı, stehen ihr als Familie zur Seite.
Sie hat eine Schwester. Ihre schulische Ausbildung begann Damgacı an der Özel Selin Koleji, und nach ihrem Abschluss an der Nişantaşı Kız Lisesi nahm sie ihr Studium an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Istanbul Üniversitesi auf. Allerdings entschied sie sich, ihre Ausbildung abzubrechen, um Schauspielerin zu werden.
Zu diesem Zweck trat sie in die Şahika Tekand Schauspiel- und Kunststudios ein und schloss später die Dramaturgie- und Theaterkritik-Abteilung der Istanbul Universität ab. Bekannt wurde sie 2008 mit dem Film 'Gitmek', dessen Drehbuch sie schrieb und in dem sie die Hauptrolle spielte. Der Film erzählt von ihrer Reise, um während des Irak-Kriegs 2003 zu ihrer Geliebten im Irakisch-Kurdistan zu gelangen. Er wurde bei zahlreichen internationalen Festivals mit Auszeichnungen für die beste Schauspielerin gewürdigt.
Neben 'Aylavyu', '72. Koğuş', 'Unutma Beni İstanbul' und 'Yozgat Blues' hat Damgacı auch in Serien gearbeitet, darunter 'Avlu', 'Aramızda Kalsın' und 'O Hayat Benim'. Darüber hinaus ist sie die Gründerin und Sängerin der Musikgruppe Göçebe Şarkılar.
Im Jahr 2001 erhielt sie ein Filmangebot von dem nordirakischen kurdischen Regisseur Ravin Asaf und stimmte zu, in dem Film 'Sarı Günler' mitzuspielen. 2021 übernahm Ayça Damgacı die Regie für den Film 'Patrida'. Während ihrer künstlerischen Laufbahn erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und beteiligte sich an verschiedenen Theaterproduktionen.