Aydın Engin

Journalist

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Biografie

Aydın Engin wurde am 12. Februar 1941 im Kreis Ödemiş in İzmir geboren. Seine Mutter, Adalet Hanım, und sein Vater, der Schneider Sadık Engin, haben ihn geprägt.

Er begann seine Ausbildung an der Ödemiş-Lisesi und setzte sein Studium an der Juristischen Fakultät der Universität Istanbul fort. Während seiner Universitätsjahre entdeckte er jedoch das Jugendtheater, was ihn dazu bewog, sein Jurastudium abzubrechen und Schauspieler zu werden. In dieser Zeit gab er den Einstieg in die Schriftstellerei, indem er Werke berühmter Autoren und Übersetzer mit einer Schreibmaschine abtippte.

1963 übernahm Aydın Engin das Amt des Vorsitzenden der Jugendorganisation in Kadıköy und war zudem einer der Gründer der Türkei Sozialistischen Arbeiterpartei (TSİP). Er heiratete die bekannte Schriftstellerin Oya Baydar und aus dieser Ehe ging ein Sohn hervor. Nach dem Militärputsch am 12.

September 1980 lebte er 12 Jahre im Exil in Frankfurt, Deutschland, wo er in verschiedenen Berufen arbeitete. Nach seiner Rückkehr nach Türkiye im Jahr 1991 verbrachte er kurze Zeit im Gefängnis, bevor er als Kolumnist für die Cumhuriyet-Zeitung zu schreiben begann. 2002 war er an der Gründung der Birgün-Zeitung beteiligt und schrieb später Artikel für Agos.

2014 nahm er seine Tätigkeit bei Cumhuriyet erneut auf. Aydın Engin wurde 2016 aufgrund des Vorwurfs der Mitgliedschaft in FETÖ und PKK festgenommen und unter gerichtlicher Aufsicht entlassen. Zu seinen veröffentlichten Werken gehören unter anderem 'Ben Frankfurt'ta Şoförken', 'Solda Arayışlar', 'Tango'dan Taliban'a', 'Tırmık'a Tırmık', 'Bir Koltukta Kaç Karpuz', 'Kitabın Adı Budur' und 'Heykel Oburu'.

Zudem verfasste er die Theaterstücke 'Aykırı' und 'Devr-i Süleyman'.