Biografie
Aykut Işıklar wurde am 8. Januar 1949 in Istanbul geboren und verstarb am 9. April 2019 in Istanbul infolge eines Herzinfarkts.
Er gilt als einer der erfahrensten Boulevardjournalisten in der türkischen Presse. Işıklar absolvierte die Mimar Sinan Universität für Bildende Kunst, setzte jedoch sein Studium 1976 aus, um zum Militär zu gehen, und schloss die Ausbildung nicht ab. Während seiner Militärzeit organisierte er Veranstaltungen für Künstler in Van.
Sein Einstieg in den Journalismus erfolgte 1968, als er einen von Istanbul Radio veranstalteten Musikwettbewerb gewann und anschließend die Musikseite der Yeni Gazete übernahm. Danach arbeitete er für bedeutende Zeitungen wie Hürriyet, Bulvar, Günaydın und Tercüman, wobei er 12 Jahre lang für die Hürriyet tätig war. 1980 wechselte er zur Bulvar-Zeitung und arbeitete anschließend zwei Jahre für Günaydın und weitere zwei Jahre für Tercüman.
In der Folge war er zehn Jahre lang in leitender Position bei der Sabah-Zeitung aktiv und schrieb fünf Jahre für die Akşam-Zeitung. Işıklar bereitete auch Fernsehsendungen vor und moderierte bei Sendern wie HBB, ATV, Star TV und Flash TV. Im Jahr 2000 wurde er in Kopenhagen bei einem Streit unter Fans vor dem UEFA-Pokalfinale zwischen Galatasaray und Arsenal schwer verletzt.
1989 heiratete er die Dame Magoşa, die er beim Sopot Musikfestival in der polnischen Stadt Posen kennengelernt hatte, und war insgesamt drei Mal verheiratet. Aus seiner ersten Ehe stammt ein Sohn namens Emre, aus der zweiten Ehe hat er einen Sohn namens Güneş. Aykut Işıklar verstarb im Alter von 70 Jahren.