Biografie
Aynur Doğan wurde im März 1975 im Dorf Doğanköy, einem Stadtteil von Tunceli in der Region Çemişgezek, geboren. Ihre musikalische Karriere begann sie in Istanbul, wo sie an der ASM Musikschule Bağlama und Musikunterricht absolvierte. Anschließend arbeitete sie mit Begüm Erdem und Aşkın Metiner an ihrer Gesangstechnik.
Doğan, die mit Bravour Folklore-Varianten interpretiert, hat sich insbesondere als eine der bekanntesten Persönlichkeiten der kurdischen Musik in der Türkei und weltweit etabliert. In den Jahren 2004 und 2005 trat sie in zahlreichen kulturellen Veranstaltungen auf, die vom Ministerium für Kultur und Tourismus in verschiedenen europäischen Hauptstädten organisiert wurden. In ihrer Jugend veröffentlichte sie vier Alben mit den Titeln 'Ateş Yanmayınca', 'Seyir', 'Keçe Kurdân' und 'Nûpel', die bei Musikliebhabern auf großes Interesse stießen.
Aynur Doğan hat sich in den Herzen der Zuhörer mit dem kurdischen Volkslied, das sie im Film 'Gönül Yarası', unter der Regie von Yavuz Turgul, sang, einen festen Platz erobert. Zudem war sie in der Dokumentation 'İstanbul Hatırası – Köprüyü Geçmek' von Fatih Akın zu sehen. Im Jahr 2006 wurde sie beim WOMEX in Sevilla, Spanien, als eine der beeindruckendsten Performances ausgewählt.
In den Jahren 2005 und 2010 gab sie zwei große Konzerttourneen mit dem Nederlands Blazers Ensemble, einem der besten Holzbläsergruppen in den Niederlanden. 2017 wurde sie von dem angesehenen Berklee Mediterranean Institute in den USA mit dem Preis 'Meisterin der mediterranen Musik 2017' ausgezeichnet. Aynur Doğan hat seit jeher mit vielen Musikern Konzerte gegeben und an verschiedenen Fernseh- und Radiosendungen in Europa teilgenommen.
Zu ihren Alben zählen 'Seyir' (2002), 'Keçe Kurdan' (2004), 'Bahar' (2005), 'Miraz' (2005), 'Nûpel' (2005), 'Rewend' (2010) und 'Hevra' (2013). In den letzten Jahren haben ihre Alben einen Platz unter den meistverkauften in der kurdischen Musikszene erreicht.
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