Biografie
Ayşe Erkmen wurde 1949 in Istanbul geboren und ist eine preisgekrönte Bildhauerin sowie Installationskünstlerin. Sie gilt als eine der herausragenden Persönlichkeiten der zeitgenössischen Kunst auf internationaler Ebene. Ihre Werke werden in bedeutenden Museen und Kunstzentren weltweit ausgestellt.
Ihre künstlerische Laufbahn begann sie mit einer Bildhauer-Ausbildung an der Istanbul Akademie der Schönen Künste, wo sie 1977 ihren Abschluss machte. Während ihrer Ausbildung absolvierte sie zudem ein Praktikum in der Werkstatt von Sadi Çalık. Im Jahr 1993 nahm sie am DAAD International Artist Residency Programm in Berlin, Deutschland, teil.
Zwischen 1998 und 1999 war Ayşe Erkmen als Arnold Bode Professorin an der Kunstakademie Kassel tätig und arbeitete von 2000 bis 2015 als Lehrbeauftragte an der Kunstakademie Münster. Seit 2012 ist sie Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, Deutschland. 2011 vertrat sie mit ihrem Werk 'Plan B' die Türkei auf der 54.
Internationalen Kunstbiennale von Venedig. 2002 erhielt sie den Maria-Sybilla-Merian-Preis des Landes Hessen und 2020 wurde sie mit dem Ernst Franz Vogelmann Skulpturenpreis ausgezeichnet. Ayşe Erkmen integriert durch bestimmte Orte, Zeitpunkte und geografische Gegebenheiten soziale und physische Umgebungen in ihre Arbeiten und transformiert architektonische sowie soziale Bedingungen.
Sie lebt seit langem in Berlin und Istanbul. Die Skulptur „Açık Sütun“, die sie 1993 schuf, gilt als eines der bedeutendsten Kunstwerke im öffentlichen Raum Istanbuls.