Biografie
Ayşe Özgün wurde 1951 in den heißen Straßen von Adana geboren. Mit dem Umzug ihrer Familie nach Washington DC, der Hauptstadt der USA, begann sie ein neues Leben. Ihre Grundschule absolvierte sie in Washington, bevor sie ihre Mittel- und Oberschulausbildung an dem angesehenen American College for Girls in Istanbul fortsetzte.
Mit 18 Jahren begann sie ihre Karriere als Journalistin bei der Zeitschrift Nokta und war anschließend in wichtigen Publikationen wie Aktüel und Tempo tätig. Heute ist sie weiterhin als Autorin für die Hürriyet Zeitung aktiv. Bis zu ihrem Einstieg in die Fernsehwelt im Jahr 2015 produzierte sie zahlreiche Programme zu verschiedenen Themen und wurde insbesondere durch die Gespräche mit Yaşar Nuri Öztürk einem breiten Publikum bekannt.
Während ihrer Fernsehkariere führte sie über 6500 Programme durch und bot den Zuschauern unvergessliche Momente. Im Jahr 1972 heiratete Ayşe Haluk Özgün und brachte 1973 ihren Sohn Ali zur Welt, gefolgt von ihren Zwillingen Canan und Ahmet ein Jahr später. Ihre Kinder gründeten eine Produktionsfirma namens ACA, die sich mit Automobil- und Motorsport beschäftigt, und setzte damit das Erbe ihrer Mutter fort. Bekannt wurde Ayşe Özgün durch die Präsentation eines Frauenprogramms bei Star TV, doch nach dem Vorfall am 11.
November 2005, bei dem eine Frau von ihrem Vater getötet wurde, wurde die Sendung eingestellt. Anfang 2015 übernahm sie gemeinsam mit Tuğba Ekinci die Moderation der Sendung „Kim Haklı Kim Haksız“ bei TVEM. Außerdem veröffentlichte sie 2002 ihr Buch „Annelik Deneyimlerim“, in dem sie ihre Erfahrungen als Mutter niederschrieb. Ayşe Özgüns Karriere als Schauspielerin ist ebenfalls bemerkenswert; sie spielte Hauptrollen in beliebten Serien wie „Dikkat Şahan Çıkabilir“, „Hayat Bilgisi“ und „Reyting Hamdi“ und gewann die Herzen ihrer Zuschauer.
Das Leben von Ayşe Özgün ist eine Geschichte voller Entschlossenheit und Vielseitigkeit. Sie hinterließ in der türkischen Medienlandschaft in verschiedenen Bereichen wie Journalismus, Fernsehen, schriftlichen Arbeiten und Schauspiel eine nachhaltige Spur und machte sich einen festen Namen.