Biografie
Ayşin Atav wurde im April 1948 in Ankara geboren. Die erfahrene Künstlerin hat sich neben ihrer Schauspielkarriere auch als Theater- und Synchronsprecherin über viele Jahre in der Branche einen Namen gemacht. Zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn gehörte Atav zum Ensemble der Stadtteater in Istanbul.
Neben ihrer Theaterarbeit spielte sie erfolgreich in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit und übernahm zudem Aufgaben in der Synchronisation sowie als Regisseurin. Ayşin Atav ist die Tochter der erfolgreichen Chefredakteurin, Reporterin und Moderatorin Tuba Atav. Außerdem ist sie die Nichte der berühmten Theatererin Şükriye Atav.
Obwohl in vielen Quellen fälschlicherweise angegeben wird, dass Şükriye Atav ihre Mutter sei, ist die Beziehung als Tante bestätigt. In den 1970er Jahren war sie besonders aktiv und wirkte in zahlreichen erfolgreichen Filmprojekten mit. Ihr Auftritt in dem 1979 erschienenen Film "Korkusuz Korkak", in dem Kemal Sunal die Hauptrolle spielte, hat sich besonders in das Gedächtnis der Zuschauer eingeprägt.
Zu ihren bekanntesten Werken zählen Filme wie "Korkusuz Korkak" (1979), "Yadeller" (1978), "Çılgın Gangster" (1973), "Gülüzar" (1972), "Asiler Kampı" (1972), "Allahaısmarladık Katil" (1972), "Gelinlik Kızlar" (1972), "Öfke" (1972), "Damdaki Kemancı" (1972), "Sev Kardeşim" (1972), "İlk Aşk" (1972), "Utanç" (1971), "Severek Ayrılalım" (1971), "Kezban Paris’te" (1971), "Üç Öfkeli Adam" (1971), "Bütün Aşklar Tatlı Başlar" (1970), "Aybiçe Kurt Kız" (1970, Synchronisation für Canan Perver), "Yarınlar Kimin" (1970, Synchronisation), "Kezban Roma’da" (1970) und "Kahpe Felek" (1974, Synchronisation) sowie "Fakir ve Mağrur" (1966). Darüber hinaus hat sie erfolgreich als Synchronregisseurin in vielen weiteren Filmen gearbeitet, die nicht in dieser Liste aufgeführt sind.