Biografie
Aytaç Öztuna wurde 1950 in Istanbul geboren und zählt zu den bedeutenden Persönlichkeiten des türkischen Theaters und Films. Sein Vater, Akil Öztuna, war einer der legendären Schauspieler von Yeşilçam. Akil Öztuna erlangte Bekanntheit durch seine Rolle als Tellioğlu Akil im Film "Tosun Paşa" und als Philosophieprofessor Akil Hoca in der "Hababam Sınıfı"-Reihe, wodurch er sich einen festen Platz im türkischen Kino sicherte.
Die Bühnenlaufbahn von Aytaç Öztuna begann mit dem Stück "Ayaktakımı Arasında" von Maksim Gorki, das von der Türkischen Lehrervereinigung aufgeführt wurde. Neben Theater und Schauspiel erhielt er auch eine Ausbildung im Tanzen und wirkte an zahlreichen Theatern mit. Er trat auf bedeutenden Bühnen wie dem Genar Tiyatrosu, Türk Yazarları Tiyatrosu, Muammer Karaca Tiyatrosu, Devekuşu Kabare und Sadri Alışık Tiyatrosu auf.
Darüber hinaus war Aytaç Öztuna auch in zahlreichen Film- und Fernsehprojekten aktiv. Zu seinen Arbeiten zählen Filme und Serien wie "Rüzgarla Bir" (2014), "Emanet" (2014), "Firuze" (2013), "Kadife Büyük Ana" (2011), "Hazan" (2010), "Kapadokya Düşleri" (2009), "Peri Tozu" (2007), "Binbir Gece" (2006-2008), "Sende Yüreğinde Sevgiye Yer Aç" (1987), "Biri ve Diğerleri" (1987), "Perihan Abla" (1986), "Milyarder" (1986), "Güzelim" (1986), "Bugünün Saraylısı" (1983), "Dönme Dolap" (1983), "Cafer’in Çilesi" (1978) und "Sivri Akıllılar" (1977). Mit 73 Jahren hat Aytaç Öztuna während seiner Karriere bedeutende Beiträge zur türkischen Kunstszene geleistet.