Aytunç Altındal

Journalist

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Biografie

Aytunç Altındal wurde am 12. Januar 1945 im Stadtteil Bakırköy in Istanbul geboren und verstarb am 18. November 2013 im Alter von 68 Jahren.

Er war als Journalist, Schriftsteller und Forscher bekannt und hatte tscherkessische Wurzeln, wobei er bedeutende Werke im Bereich Geschichte und Politik verfasste. Sein richtiger Name war Aytun und er war das jüngste von vier Geschwistern. Sein Vater, Cavit Bey, spielte Fußball beim Beşiktaş-Club und war Präsident des Ehrenrats.

Seine Mutter, Fatma Hanım, war Hausfrau. Ab 1964 schrieb Aytunç Altındal für Zeitungen wie Haber, Akşam, Cumhuriyet, Yeni Halkçı, Ulus, Günaydın und Yenigün und veröffentlichte neben Gedichten auch Essays und Studien. Zudem brachte er neun Übersetzungen heraus und sieben seiner Bücher wurden verboten.

1973 wurde er wegen seines Gedichtbandes "Partizan" inhaftiert und floh anschließend ins Ausland. In der Schweiz veröffentlichte er das Buch "Frauen in der Türkei: Eine marxistische Perspektive" und gründete 1983 den Verlag und die Kunstgalerie "Modus Vivendi" in Zürich. 1992 wurde er in das Akademische Projektmanagement-Gremium der International Academy For European and Christian Studies in England gewählt und war 1995 Mitglied eines internationalen Beratungsgremiums bei einem von den Vereinten Nationen verbundenen Forum in New York.

Aytunç Altındal veröffentlichte zudem ein unbekanntes Buch des berühmten Physikers Isaac Newton und übernahm die Produktion des Werkes "Sakıncasız" von Uğur Mumcu. In der Schweiz heiratete er Carol Hanım und später Ayşe Hanım, mit der er drei Kinder namens Emine, Zeyno und Ahmet hatte. 2013 verstarb er infolge einer Krebserkrankung.