B. B. King

Musiker

Countdown zum Geburtstag (wird 100)

-
Tage
-
Std
-
Min
-
Sek

Biografie

B.B. King, geboren am 16. September 1925 in Mississippi, USA, verstarb am 15.

Mai 2015 in Las Vegas, USA, im Alter von 90 Jahren. Er galt als einer der größten Vertreter des Blues und war ein amerikanischer Blues-Gitarrist, Sänger und Songwriter mit über 60 Jahren Musikgeschichte. In der Rangliste der besten Gitarristen aller Zeiten der Rolling Stone Zeitschrift belegt er den dritten Platz.

In den 1950er Jahren führte ein Streit in einer Bar, in der er auftrat, zu einem Brand. Während alle versuchten, sich in Sicherheit zu bringen, bemerkte B.B. King, dass er seine Gitarre zurückgelassen hatte, und ging in die brennende Bar zurück, um sie zu retten.

Später erfuhr er, dass der Streit wegen eines Mädchens namens „Lucille“ ausgebrochen war, was ihn dazu veranlasste, seiner Gitarre diesen Namen zu geben. Heutzutage wird die Lucille-Gitarre von der Firma Gibson als B.B. King Signature Modell angeboten, die recht teuer ist, während die Gitarre, die B.B.

King rettete, ursprünglich nur 33 Dollar gekostet hatte. 1950 gründete er seine erste Band, die B.B. King Review. Zwischen 1950 und 1956 veröffentlichte er einige erfolgreiche Singles und trat auf, aber sein erstes Studioalbum „Singin' the Blues“ kam erst 1956 heraus.

Dank des großen Erfolgs seines Debütalbums und der positiven Kritiken begann er seine erste große Tournee durch die USA, bei der er innerhalb eines Jahres 342 Konzerte gab, ein kaum zu brechender Rekord in diesem Bereich. Von den 1950er Jahren bis heute ist B.B. King eine der bedeutendsten Figuren des Blues, mit fast 50 Studio- und Live-Alben.

Im Jahr 2000 erhielt er mit dem Album „Riding with the King“ zwei Multi-Platin-Auszeichnungen. Mit zahlreichen Hits wie „Please Love Me“, „When My Heart Beats Like a Hammer“, „Whole Lotta Love“, „You Upset Me Baby“, „Sneakin' Around“, „Ten Long Years“ und „Bad Luck“ gilt King als eine lebende Legende des Blues. Am 29. März 2006 gab er im Alter von 80 Jahren bekannt, seine aktive Musikkarriere zu beenden, und verabschiedete sich mit einem Konzert in der Hallam Arena.

Außerhalb dieser Tour trat King nur noch bei besonderen Konzerten auf, die für wohltätige Zwecke organisiert wurden. Er wurde von zahlreichen renommierten Universitäten wie Brown und Yale mit Ehrendoktorwürden ausgezeichnet und war der erste Künstler, der 1987 in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen wurde. In der Liste der besten 10 Gitarristen der Geschichte, die das Time Magazine 2009 veröffentlichte, belegte King den dritten Platz.

Während seiner Karriere erhielt er insgesamt 15 Grammy-Auszeichnungen, darunter auch für das beste Blues-Album. In seinen 52 Jahren als Künstler trat er bei über 15.000 Konzerten auf. B.B.

King war zweimal verheiratet; beide Ehen scheiterten aufgrund seiner intensiven Musikkarriere, die ihm wenig Zeit für seine Ehefrauen ließ. 1946 heiratete er Martha Lee Denton und ließ sich 1952 scheiden. 1958 ging er eine zweite Ehe mit Carol Hall ein, die 1966 endete.

In seiner Autobiografie bezeichnete er Frank Sinatra als seinen liebsten Musiker und „In the Wee Small Hours“ als sein Lieblingsalbum. Als Betreiber der 1991 in Memphis gegründeten B.B. King's Blues Clubs, von denen 2009 bereits sieben existierten, war er auch aktives Mitglied der Organisation Little Kids Rock, die sich für die Ausbildung junger Musiker einsetzt.

B.B. King verstarb schließlich am 15. Mai 2015 in seinem Haus in Las Vegas im Schlaf.

Seine bekanntesten Alben umfassen: - Singin' the Blues (1956) - The Blues (1958) - B.B. King Wails (1959) - Sings Spirituals (1959) - The Great B.B. King (1960) - My Kind of Blues (1960) - King of the Blues (1960) - Blues For Me (1961) - Blues in My Heart (1962) - Easy Listening (1962) - B.B.

King (1963) - Mr. Blues (1963) - Confessin' the Blues (1966) - Blues on Top of Blues (1968) - Lucille (1968) - Live & Well (1969) - Completely Well (1969) - Indianola Mississippi Seeds (1970) - B.B. King in London (1971) - L.A.

Midnight (1972) - Guess Who (1972) - To Know You Is to Love You (1973) - Friends (1974) - King Size (1977) - Midnight Believer (1978) - Take It Home (1979) - There Must Be a Better World Somewhere (1981) - Love Me Tender (1982) - Blues 'N' Jazz (1983) - Six Silver Strings (1985) - King of the Blues: 1989 (1988) - There is Always One More Time (1991) - Blues Summit (1993) - Lucille & Friends (1995) - Deuces Wild (1997) - Blues on the Bayou (1998) - Let the Good Times Roll (1999) - Makin' Love Is Good for You (2000) - A Christmas Celebration of Hope (2001) - Reflections (2003) - B. B. King & Friends: 80 (2005) - One Kind Favor (2008)