Biografie
Babek Zencani wurde am 21. März 1974 in Teheran, Iran, geboren. Er ist eine bedeutende Persönlichkeit in der Geschäftswelt und steht an der Spitze des Vorstands der Sorinet Gruppe.
Das Unternehmen ist in Ländern wie der Türkei, Iran, Dubai, Indonesien, Malaysia und Tadschikistan tätig. Zencani hat insbesondere im Finanzwesen, im Bankwesen, im Dienstleistungssektor, in der kommerziellen Luftfahrt, im Infrastrukturbereich, bei Baustoffen, in der Informationstechnologie und in der internationalen Immobilienentwicklung bedeutende Projekte durchgeführt. Im Jahr 2013 wurde er durch eine Untersuchung in der Türkei bekannt, in deren Rahmen er als der Chef von Reza Zarrab genannt wurde.
Zencani wurde beschuldigt, 1,5 Tonnen Gold aus Ghana ins Land geschmuggelt zu haben, und wurde daraufhin im Iran verhaftet. Seine Karriere im Geschäftsleben begann er als Chauffeur des damaligen Zentralbankdirektors Mohsen Nourbakhsh während der Amtszeit des früheren iranischen Präsidenten Rafsanjani und baute im Laufe der Zeit ein großes Vermögen auf. Besonders bemerkenswert war, dass er 2010 40 Millionen Dollar ins Ausland überwiesen hat, die die Revolutionsgarden nicht abheben konnten. Sein Vermögen wird auf etwa 15 Milliarden Dollar geschätzt.
Allerdings wurde er von den USA und der Europäischen Union auf die schwarze Liste gesetzt und sieht sich Korruptionsvorwürfen gegenüber. Im Jahr 2015 begann der Prozess gegen ihn im Iran, in dem die Todesstrafe gefordert wurde, und 2016 wurde er zum Tode verurteilt. Zencani hat über zahlreiche Unternehmen im Ausland Öl verkauft und sich dabei hohe Schulden bei der iranischen Regierung angehäuft.
Sein Berufsleben ist von Vorwürfen der Korruption und Geldwäsche überschattet.