Biografie
Geburtsdatum: 24. April 1942. Barbra Streisand ist 83 Jahre alt.
Beruf: Schauspielerin, Regisseurin, Sängerin, Produzentin. Geburtsort: New York, Brooklyn. Die US-amerikanische Künstlerin Barbra Streisand ist sowohl für ihre Schauspielerei als auch für ihre Gesangskarriere bekannt.
Ihre Laufbahn begann in den frühen 1960er Jahren, als sie in verschiedenen Clubs in New York auftrat. 1963 veröffentlichte sie ihr erstes Musikalbum „The Barbra Streisand Album“ und machte somit den ersten Schritt in die Musikwelt. Mit ihrer Rolle als Fanny Brice im Musical „Funny Girl“ und dem Hit „People“ gelang ihr 1964 der Durchbruch.
1968 nahm sie das Angebot an, das Musical auf der Leinwand zu adaptieren, wofür sie den Oscar als Beste Schauspielerin erhielt. 1973 erzielte Streisand mit dem Film „The Way We Were“, in dem sie an der Seite von Robert Redford spielte, große Erfolge sowohl in der Musik als auch in der Schauspielerei. Ihr nahtloses Comeback als Schauspielerin bestätigte sie mit dem gleichnamigen Song „The Way We Were“, der sie unsterblich machte. Für ihre Komposition „Evergreen“ aus dem Film „A Star Is Born“ (1976) wurde sie mit ihrem zweiten Oscar ausgezeichnet. Streisand hat im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Auszeichnungen erhalten.
Ihre erste TV-Show „My Name is Barbra“ aus dem Jahr 1965 brachte ihr Emmy- und Peabody-Preise ein. 1995 gewann sie mit dem Musikprogramm „Barbra Streisand: The Concert“ zwei weitere Emmys. Zudem wurde sie als erste weibliche Komponistin mit einem Oscar für „Evergreen“ ausgezeichnet.
In der Musicalproduktion „Funny Girl“ trat sie fast 200 Mal auf. 1967 erlebte sie während eines Freiluftkonzertes im Central Park, bei dem sie vor über 100.000 Menschen auftrat, eine Panikattacke, als sie den Text eines Liedes vergass. Bis zum 31.
Dezember 1993 gab sie daher keine Freiluftkonzerte. Um trotz ihrer „Konzertangst“ abseits der Bühne aktiv zu bleiben, widmete sie sich wohltätigen Zwecken und verabschiedete sich mit zwei großen Konzerten von ihren Fans auf der Bühne. An Silvester 1993 gab sie in Las Vegas nach 26 Jahren eine ihrer ersten öffentlichen Aufführungen und hält aufgrund ihrer Ticketpreise den Titel für die teuerste Künstlerin bei Konzerten.
Obwohl sie 2006 auf die Bühne zurückkehrte und gelegentlich Konzerte gab, hat sie sich den Ruf als eine der bestverdienenden Künstlerinnen bewahrt. In den 1980er Jahren etablierte sich Streisand ebenfalls als große Diva, zusammen mit Cher und Tina Turner. 1983 produzierte sie den Film „Yentl“, den sie ihrem Vater widmete, und übernahm sowohl die Hauptrolle als auch die Regie. 1991 war sie Mitspieler in dem Film „The Prince of Tides“ und erhielt zudem eine Oscar-Nominierung für Nick Nolte als Besten Hauptdarsteller.
1996 erregte sie mit ihrem dritten Regieprojekt „The Mirror Has Two Faces“ die Aufmerksamkeit und sorgte dafür, dass die legendäre Schauspielerin Lauren Bacall erstmals für einen Oscar nominiert wurde. Im Vorfeld des Irak-Kriegs äußerte sich Streisand kritisch zu den Absichten des damaligen US-Präsidenten George Bush, wobei sie betonte, dass ein möglicher Krieg beiden Ländern erheblichen Schaden zufügen würde. Zudem pflegt sie eine enge Freundschaft zu Bill Clinton, einem ehemaligen Präsidenten der USA, und war glücklich über die Wahl von Barack Obama, welchem sie während seiner Kampagne zwei Wohltätigkeitsveranstaltungen widmete. Ihren Namen, der ursprünglich Barbara lautete, änderte sie in Barbra, um sich von anderen abzuheben.
Sie widmete viele Jahre dem Anbau einer besonderen Rose, die sie nach sich selbst benannte. 1968 teilte sie den Oscar als Beste Schauspielerin mit Katharine Hepburn. Im „South Park“-Animationsfilm gehört Barbra Streisand zu den am meisten gehassten Figuren, und ihr Name wurde auch in „The Simpsons“ anstößig verwendet. Seit 1998 ist sie mit dem Schauspieler James Brolin verheiratet.
Streisand hat viele eigene Kompositionen und erhielt für ihre Werke zahlreiche Auszeichnungen. Filme: 1968 Funny Girl 1969 Hello, Dolly! 1970 On a Clear Day You Can See Forever 1970 The Owl and the Pussycat 1972 What's Up, Doc? 1972 Up the Sandbox 1973 The Way We Were 1974 For Pete's Sake 1975 Funny Lady 1976 A Star Is Born 1979 The Main Event 1981 All Night Long 1983 Yentl 1987 Nuts 1991 The Prince of Tides 1996 Aşkın İki Yüzü 2004 Zor Baba ve Dünür