Bernard Marie Koltes

Regisseur

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Biografie

Bernard Marie Koltès wurde am 9. April 1948 in Metz, Frankreich, geboren und war ein renommierter Schriftsteller und Regisseur. Er wuchs in einer Familie der Mittelschicht auf und begann seine Ausbildung 1968 unter der Leitung von Hubert Gignoux am Nationaltheater Straßburg, wo er auch eigene Stücke inszenierte.

Koltès hatte einen Bruder namens François und trat schon in jungen Jahren in die künstlerische Welt ein, indem er zahlreiche Stücke verfasste, die von berühmten Regisseuren in Europa aufgeführt wurden. Im Jahr 1970 inszenierte er im Théâtre Pont Saint-Martin das Stück 'Les Amertumes', das auf Maksim Gorkis Werk 'Enfance' basiert. Im folgenden Jahr folgte die Inszenierung seines Stücks 'La Marche' im selben Theater, und er arbeitete zudem für den französischen Kultursender, indem er verschiedene Stücke dort präsentierte.

Koltès' Werke werden oft als tragisch, gewaltsam und hoffnungslos wahrgenommen; dennoch sind im Inneren seiner Stücke der Glaube an die Menschheit und die Themen, die Hoffnung vermitteln sollen, verborgen. Sein letztes Werk, das Stück 'Roberto Zucco', das er 1988 schrieb, ist inspiriert von dem Leben eines italienischen Serienmörders. Nach seinem Aufstieg zum Ruhm konnte Koltès ein normales Leben nicht mehr führen und wandte sich Drogen, Alkohol und zahlreichen Beziehungen zu.

Er verstarb am 15. April 1989 im Alter von 41 Jahren in Paris an AIDS.