Biografie
Bertolt Brecht gilt als einer der einflussreichsten Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Er wurde 1898 in Augsburg, Deutschland, geboren.
Schon in jungen Jahren begann Brecht zu schreiben und schuf insbesondere im Theater bahnbrechende Werke. In den 1920er Jahren zog er nach Berlin, wo er sich fest in der Kunst- und Literaturszene etablierte. Brechts Werke fallen durch ihre gesellschaftskritischen und politischen Themen auf.
Als Entwickler des Begriffs „Episches Theater“ verfolgte er einen Ansatz, der das Publikum von passiven Zuschauern zu aktiven Denkern und Fragestellern anregte. In diesem Zusammenhang sind Werke wie „Der kaukasische Kreidekreis“ und „Die Rundköpfe und die Spitzköpfe“ herausragende Beispiele seiner Philosophie. Mit dem Aufstieg des nationalsozialistischen Regimes sah sich Brecht gezwungen, Deutschland zu verlassen und lebte viele Jahre im Exil.
Während dieser Zeit kämpfte er dafür, seine Kunst und Ideale zu bewahren. Bis zu seinem Tod im Jahr 1956 wurden seine Werke in zahlreichen Theatern weltweit aufgeführt und ihre Wirkung ist bis heute spürbar. Brechts Schreibstil zeichnet sich durch einen innovativen Einsatz von Sprache und Erzählweise aus; seine Werke sind nach wie vor Gegenstand von Diskussionen und werden oft auf die Bühne gebracht.