Biografie
Beyruni, amiranisch bir İslamwissenschaftler, wurde am 4. September 973 in Chwarezm geboren und verstarb am 13. Dezember 1048 im Alter von 75 Jahren in Ghazni.
Bekannt wurde er durch seine Forschungen in den Bereichen Astronomie, Mathematik, Naturwissenschaften, Geographie und Geschichte. Er lebte im 11. Jahrhundert und wird von Wissenschaftshistorikern als Vertreter des „Beyruni-Zeitalters“ angesehen.
Nach den Angriffen auf das Westchwarezm zog er im Alter von 22 Jahren zunächst nach Rey und anschließend nach Jurjan, bevor er 1001 nach Chwarezm zurückkehrte. Bis zur Eroberung von Chwarezm durch Mahmud von Ghazni im Jahr 1017 hielt er sich in der Stadt Gurgandsch auf, bevor er sich in Ghazni niederließ. Beyruni wird ein Gelehrter zugeschrieben, der 148 Werke verfasste, von denen 110 in verschiedensten Wissenschaften wie Mathematik, Astronomie, Physik, Medizin, Geographie, Soziologie, Philosophie und Geschichte erstellt wurden.
Allerdings sind bis heute nur 32 seiner Werke erhalten geblieben. Er stellte die Weisheit auf, dass sich die Erde um ihre eigene Achse sowie um die Sonne dreht und gilt als erster Vertreter dieser Idee in der islamischen Welt. Dabei entwickelte er Instrumente wie das Astrolabium, um die Entfernung und Höhe der Sterne zu messen.
Sein im Jahr 1030 verfasstes Werk „Al Kanun Al Mesudi“ ist von großer Bedeutung für die Geschichte der Trigonometrie. Während seines Aufenthalts in Indien erlernte er Sanskrit und führte Studien über Mathematik, Astronomie, Physik und Geographie durch. Da die Positionierung in der islamischen Welt von großer Bedeutung war, widmete er sich intensiv den Themen Geographie und mathematische Geographie.
Auch zu den Schwerpunkten der Schwerkraft entwickelte Beyruni bedeutende Theorien. Im Jahr 1973 wurde in der Türkei eine Briefmarke zu Ehren El-Beyruni herausgegeben. Durch seine historische Tiefe und Entwicklung hat Beyruni nahezu das gesamte Wissen seiner Zeit aufgenommen und in einer Art Enzyklopädie zusammengefasst.